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Unsere Schüler haben nicht nur Schule - sie haben Chancen

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PÄDAGOGISCHE ARBEIT – MIT KONZEPT, ENGAGEMENT UND LEIDENSCHAFT

bei uns zählt die GesamtpersönlichkeiT

Der Wandel zu einer Wissensgesellschaft stellt besondere Anforderungen an pädagogische Arbeit.

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Förderkreis Schüler helfen Schülern


Das gespendete Geld kommt zu 100% einem Schüler bzw. einer AIDS-Waise in Tansania zugute.
2009 sammelten wir 1000,-€ für Etagenbetten für die Schüler.
Jeder Schüler bestätigt den Empfang seines Wörterbuchs mit seiner Unterschrift.
71 Paar Schuhe für die Schüler der Primary School.
Solarlicht statt Petroleumsleuchten.
Aids-Waisen in Mang'oto und Umgebung.
Aids-Waisen.
Schüler helfen Schülern am Päda (zum Vergrößern klicken).

Projekt: Schulpartnerschaft mit der Mang’oto Secondary School in Tansania


Betreuender Lehrer: Ewald Simons

Das Projekt „Schüler helfen Schülern in Tansania“ wurde 2008 z. T. noch von Schüler(innen) gestartet, die zuvor unter dem Namen „Förderkreis Jugend hilft Jugend am Päda“ mehrere Jahre Jugendliche im Orientierungshaus „Rauhes Haus“ in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) unterstützt hatten (siehe Downloads).

Armut und AIDS sind die Geißel Afrikas, und auch Tansania ist von dem daraus entstehenden Leid stark betroffen. Mit unseren Aktionen wollen wir als Schüler des Päda an einer Stelle gezielt ansetzen, diese Not ein wenig zu lindern.

Die Mang’oto Secondary School, zu der wir eine Partnerschaft aufbauen, wurde 2007 gegründet. Sie liegt im Makete-Distrikt (Southern Highlands of Tansania) und hat zur Zeit etwa 300 Schüler und Schülerinnen. Es fehlt dort fast an allem, nur nicht am guten Willen und der Einsatzfreude.

Mit Aktionen wie Kuchenverkauf und Waffelbacken, Flohmärkten, Verkauf tansanischen Schmucks und tansanischer Stoffe, von Batik-Bildern und eines selbstgestalteten tansanischen Kochbuchs, Spendensammlungen, dem Erlös von mehreren literarischen Cafés und Spenden aus diversen Klassenkassen haben wir uns angesichts der vielen Probleme, die uns geschildert wurden, in den letzten Jahren auf folgende Unterstützungsmaßnahmen konzentriert:

  1. Im ersten Jahr (2008) haben wir versucht, über Sachspenden (Volleybälle, Fußbälle, Universalballpumpen, Tischtennisnetze, -schläger und -bälle) zu helfen, dass an unserer Partnerschule Sportunterricht stattfinden kann.
  2. Im zweiten Jahr (2009) haben wir uns vor allem bemüht, etwas für die 160 Mädchen an dieser Schule zu tun, die in der Schule leben und schlafen müssen, weil, wie man uns schrieb, der Weg ins Dorf für diese zu gefährlich ist. Diese Mädchen schliefen in Räumen, in denen die Fenster nur mit Plastiktüten und Papier provisorisch dichtgemacht werden konnten, um auf der Hochfläche Nässe und Kälte außen vor zu halten, und teilten sich zu dritt eine Matratze (Projekt Menschenwürdige Schlafstätten). Inzwischen lebten und schliefen 160 Mädchen an dieser Schule, d.h. es teilten sich drei Mädchen eine Matratze.
  3. Im 3. Jahr (2010) unserer Arbeit ging es darum, speziell den Englischunterricht an der Mang’oto SECONDARY SCHOOL zu fördern (Projekt Englischunterricht). Englisch ist neben Kisuaheli die zweite Amtssprache in Tansania. Die Schüler(innen) unserer Partnerschule hatten bis zu unserer Aktion noch nie ein Buch besessen. Zusammen mit einem auswärtigen Spender sorgten wir dafür, dass alle Schüler(innen) ein Englisch-Kisuaheli Dictionary bekamen. Zudem sammelten wir für die Schüler(innen) dort Hunderte von Kugelschreibern, Buntstifte und Bleistifte.
    In diesem Jahr (2011) sammelten wir zunächst genügend Geld, damit auch die neuen Schüler(innen) ein Dictionary erhielten.

    • In einem weiteren Projektschritt sammelten wir für die Schüler(innen) der Primary School 71 Paar Schuhe bis zur Größe 36, weil wir auch den jüngeren Schüler(innen) helfen wollten, die zumeist barfuß herumlaufen und sich über im Boden lebende Würmer schwere Krankheiten zuziehen.
    • Projekt: Gesundes Licht - Im Hinblick auf dieses 3. in diesem Jahr gestartete Projekt hatten wir erfahren, dass die Schüler und Schülerinnen dort in Mang’oto ihre Hausaufgaben im Schein von Petroleumleuchten machen, was sich aus unserer Sicht vielleicht romantisch anhört, in Wirklichkeit aber ihrer Gesundheit (Augen, Atemwege) schadet. Außerdem gibt es zwei problematische Stellen im Außenbereich, z. B. auf dem Weg zur Toilette, weil sie völlig unbeleuchtet sind.
    • Dank einer großzügigen Spende eines Schülervater (SolarWorld AG) sind wir in der Lage und dabei, genügend passende Solarlampen im Internet zu ersteigern, die diesen Sommer in den entsprechenden Schlaf- und Aufenthaltsräumlichkeiten unserer Partnerschule installiert werden.
  4. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Hilfe in all den Jahren gilt, seitdem wir vom Förderkreis „Schüler helfen Schülern" uns für das Tansania-Projekt engagieren (d. h. seit März 2008), den Aids-Waisen in der Region.

Zum Pfarrsprengel Mang'oto, der Partnergemeinde des Pfarrsprengels Ströbeck (Sachsen-Anhalt), der wir mit unserer Aktion „Hilfe für die Aids-Waisen in der Region“ zuarbeiten, gehören vier Gemeinden. Im Ort Mang'oto selbst gibt es unter den Grundschülern 53 Waisenkinder. Ein weiteres Dorf des Sprengels ist Moronga. Von den 234 Grundschülern dort sind 53, im dritten Ort Makangalawe von 180 55 Grundschüler Waisen. Im vierten Dorf, Usungilo, hat von 188 Grundschülern jeder dritte (65) Vater, Mutter oder beide Eltern verloren. Ein Stipendium von 25,- € pro Jahr gibt einem dieser Waisen nicht nur die Möglichkeit, die Secondary-School zu besuchen. Mit diesem Geld werden auch Schuluniform, Verpflegung und Unterkunft bezahlt. Solche Stipendien versuchen wir zu vermitteln bzw. sammeln Spenden für diese.  

Insgesamt sammelten bzw. vermittelten wir im Laufe der vergangenen Jahre neun Stipendien für Aids-Waisen in der Region (jeweils für die gesamten vier Jahre).

Übrigens: Wer für ein Stipendium spenden will, kann das direkt tun mit einer Überweisung an

Kirchliches  Verwaltungsamt HBS
Konto-Nr.: 350113700
BLZ: 81052000 Harzsparkasse
Verwendungszweck: Sargstedt-Päda-Spende Tansania-Waisen

oder wenden Sie sich an Herrn Simons als Kontaktlehrer wenden. Die Spender können die Namen ihrer Paten erfahren und mit diesen Kontakt aufnehmen.
In jedem Fall wäre es schön, wenn wir über die Spende informiert würden.