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PÄDAGOGISCHE ARBEIT – MIT KONZEPT, ENGAGEMENT UND LEIDENSCHAFT

Unterstufe (Klassen 5 und 6)

Es werden drei bis vier Eingangsklassen mit Englisch als erster Fremdsprache gebildet. Die Klassenstärke orientiert sich an dem Richtwert von 28 Schülern pro Klasse. Die Aufteilung der Schüler auf die (drei) Klassen erfolgt nach deren vorläufiger Entscheidung für die 2. Fremdsprache ab Klasse 6, so dass in der Regel je eine Französisch-, eine Latein- und eine gemischte Klasse gebildet werden.

Alle Fächer werden im Klassenverband unterrichtet. Die Unterrichtsfächer und deren Verteilung können der Tabelle 1 im Anhang unseres Schulprogramms entnommen werden. Der Sportunterricht findet in der eigenen Sporthalle direkt neben der Schule und auf dem Sportgelände im benachbarten Panoramapark statt. In den Klassen 5 und 6 wird zusätzlich zum Kunstunterricht Werken in unseren Werkstätten unterrichtet, in der Klasse 6 darüber hinaus Informatikunterricht in unseren Computerräumen.

Der gesamte Unterricht wird von Fachlehrern erteilt und findet im vollen Umfang der vom Land NRW vorgesehenen Stundentafel statt. In der fünften und sechsten Klasse haben die Schüler jeden Tag von 7.50 Uhr bis 13.05 Uhr Unterricht (sechs Stunden). Nur am Samstag (vierzehntägig) haben die Fünftklässler vier Stunden (bis 11.15 Uhr).  Sollte Unterricht während der ersten fünf Unterrichtsstunden nicht durch den Fachlehrer erteilt werden oder sinnvoll durch eine Stundenplanänderung aufgefangen werden können, wird dieser durch einen anderen Lehrer erteilt. Sollte die sechste Stunde im Falle einer kurzfristigen Erkrankung eines Lehrers nicht vertreten werden, können alle Kinder kostenlos bis 13.05 Uhr an der Übermittagbetreuung teilnehmen.

Die fächerübergreifende Monatsplanarbeit kann der Stundenplan nicht zum Ausdruck bringen. Hierbei schließen sich Lehrer von bis zu drei Fächern zusammen und erstellen einen auf einen Monat bezogenen Arbeitsplan, an dem die Schüler zwei bis drei Stunden wöchentlich selbstständig arbeiten. Die Arbeitsergebnisse werden individuell zusammengefasst, dokumentiert und von einem Lehrer durchgesehen.

Konzept des sanften Übergangs

In der Anfangszeit werden die neuen Schüler, die ja von den verschiedensten Grundschulen mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen kommen, an unserer Schule ganz systematisch da abgeholt, wo sie stehen. Es gibt Einführungstage zu Beginn des Schuljahres, um den Schülern das Schulgebäude und die neue Klasse vertraut zu machen. Auch die neuen komplexen Anforderungen am Gymnasium werden langsam gesteigert. Systematisch werden die Kinder begleitet, werden ihnen neue Arbeits- und Organisationsformen beigebracht. So wird beispielsweise der Umgang mit dem schuleigenen Hausaufgabenheft trainiert. Sollten in der ersten Zeit Probleme in der Bewältigung des Stoffes auftreten, setzen wir sofort eine individuelle Unterstützung für die Schüler an (Silentium plus). Die erkannten Lücken werden mit Hilfe eines Lehrers durch eine kurzzeitige Intervention geschlossen, damit kein Kind abgehängt wird. Dieses Angebot ist kostenlos und gilt auch für Kinder, die nicht im Silentium sind.

Um behutsam auf die Benotung am Gymnasium vorzubereiten, wird in Klasse 5 die jeweils erste Klassenarbeit in Deutsch, Englisch und Mathematik nicht benotet, sondern nur mit einem Kommentar versehen und ausführlich besprochen.

Um den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium zu erleichtern, ist gerade in den Anfangsmonaten ein reger Austausch zwischen Schülern, Lehrern und Eltern wichtig. Dazu dient neben den Elternabenden die wöchentliche Orientierungsstunde (OS) mit dem Klassenlehrer. Hier werden anstehende Probleme besprochen und Lösungswege gemeinsam gesucht.

Ein- bis zweitägige Klassenfahrten, Schulausflüge und Klassenveranstaltungen in der Freizeit stärken die Klassengemeinschaft und helfen, Anfangsschwierigkeiten abzubauen.

Viermal im Schuljahr finden für die Klassen 5 und 6 Erprobungsstufenkonferenzen statt, in denen alle Lehrer einer Klasse über die individuelle Entwicklung der Schüler, über Fördermöglichkeiten, über etwaige Schwierigkeiten, deren Ursachen und mögliche Wege zu ihrer Überwindung beraten. Um den Übergang von der Grundschule zu unserer Schule pädagogisch zu begleiten, können die Grundschulkollegen an der ersten Erprobungsstufenkonferenz der Klassen 5 teilnehmen.