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Sozialwerkstatt

Warum eine SOZIALWERKSTATT im Päda?

Das Päda ist ein Ort, an dem gemeinsam gelernt und Leistung erbracht werden muss. Ein breites Spektrum unterschiedlicher Charaktere und Mentalitäten kommen dabei täglich auf relativ engem Raum zusammen. Heranwachsende wollen, ja müssen sich immer wieder neu erproben und bewähren, Konflikte und Belastungen aushalten und Freundschaften suchen. Reibungen und Enttäuschungen bleiben da nicht aus. Auch am Päda können bei einzelnen Schülern Ängste und Enttäuschungen entstehen, die zu Aggression, zu Rückzug und Suchtverhalten führen. Oft bleibt dies für viele verborgen. Aber gerade dadurch bilden sich Störfelder, die die Lernatmosphäre beeinträchtigen.

Eine Elterninitiative im Päda hat sich daher dieser Problematik bereits vor etwa zehn Jahren gestellt und eine eigene Lösung mit der Einrichtung der „SOZIALWERKSTATT“ erarbeitet. Sie ist einzigartig in der Region und trägt bereits seit vielen Jahren erfolgreich dazu bei, junge Menschen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden stark zu machen. In enger Abstimmung zwischen Lehrern, Fachkräften, Eltern und Schülern ist dabei ein klassen- und jahrgangsübergreifendes Netzwerk entstanden, das eine nachhaltige unterstützende Arbeit ermöglicht.

Die SOZIALWERKSTATT kann bereits eindrucksvolle Erfolge aufweisen: In vielen Fällen konnten atmosphärische Störungen aufgelöst, Mobbing behoben, der Zusammenhalt gefestigt und die psychische Widerstandsfähigkeit der Jugendlichen gegen Versuchungen aller Art reduziert werden. Das wichtigste Ergebnis dabei: Das allgemeine Lernklima und damit die Lernmotivation konnte erhalten werden.

Die Besonderheit der SOZIALWERKSTATT ist ihre Unabhängigkeit und hohe Wirksamkeit. Erreicht wird dies vor allem durch Beratungsangebote von externen Fachkräften, die in einer neutralen Anlaufstelle mit Schweigepflicht von Schülern intensiv genutzt wird. Sie steht bei Bedarf auch Lehrern und Eltern zur Verfügung.

Ein weiterer Baustein der SOZIALWERKSTATT ist die Präventionsarbeit in den Klassen. Hierzu gehört die Entwicklung von sozialen Kompetenzen, die Stärkung der Persönlichkeit, Reflexionsgespräche, Selbstfindungsworkshops und vieles mehr.

Wodurch wird die SOZIALWERKSTATT getragen?

Die Leistungen der SOZIALWERKSTATT wird ausschließlich durch Spenden der Eltern getragen. Im Allgemeinen sind dies zur Zeit 36,- € jährlich. Eine Unterstützung, die nichts zu tun hat mit dem Elternbeitrag an die Otto-Kühne-Schule. Nur mit einem solchen Beitrag von allen Eltern bleibt die SOZIALWERKSTATT handlungsfähig. Gemeinschaft lebt von Solidarität. Das gilt auch und besonders für ein Projekt wie die SOZIALWERKSTATT.

Neustart im Schuljahr 2018/19

Unsere neue Fachkraft, Dipl.-Päd. Melanie Riedel von preventi, wird beginnend mit dem Schuljahr 2018/19 im Auftrag der Sozialwerkstatt am Päda systematisch die sozial-emotionalen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler fördern.

Zum einen wird sie die Beratungssprechstunden für Schülerinnen und Schüler des Pädas und deren Eltern fortführen. Diese finden an ausgewählten Terminen vormittags in der Schule statt. In diesen Beratungsgesprächen geht es darum, im Sinne einer sehr breit aufgestellten Präventionsarbeit Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Konfliktsituationen zu unterstützen, vorhandene Stärken auszubauen und neue Kompetenzen zu vermitteln.

Zum anderen wird Frau Riedel in den Stufen 5-11 für unterschiedliche Präventionsprojekte eingesetzt. Die Themen orientieren sich am Bedarf der einzelnen Klassen und am Alter der Schülerinnen und Schüler. Mögliche Themen sind Konfliktmanagement, Teambildung, Versagensängste, Vermittlung von Kommunikationswerkzeugen, (Cyber-) Mobbing, Vermittlung eines Gefahrenbewusstseins bei der Mediennutzung, Stärkung des Selbstwertgefühls, Essstörungen, angemessene Selbstbehauptung, Motivationstraining u.v.m.

In der Unterstufe werden gruppendynamische Prozesse in den Klassen durch Trainingseinheiten positiv begleitet. So wird Frau Riedel in den 5. Klassen zu Beginn des Schuljahres in Workshops die Klassenbildung unterstützen und dann regelmäßig mit den Schülerinnen und Schülern in den OS-Stunden arbeiten. Auch in den 6. Klassen wird es regelmäßige Einheiten in den OS-Stunden geben, um die in der 5. Klasse geschaffene Basis zu festigen und weiter auszubauen.

In der Mittelstufe wird Frau Riedel Workshops nach Bedarf der Klassen anbieten und so in enger Zusammenarbeit die Klassenlehrerinnen, -lehrer und ihre Klassen bei der Lösung alterstypischer Probleme unterstützen.

 

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