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Aktuelle Berichte


DIE CORONA-RUNNING-CHALLENGE

Es ist geschafft! Nach einem fulminanten Schlussspurt haben wir unser Ziel von 18.350 km bei weitem übertroffen und lagen am Ende bei sage und schreibe 19.453,6 km, so dass wir also derzeit Neuseeland entspannt erkunden. Ein tolles Ergebnis, das wir nur gemeinsam erreichen konnten. Wir danken allen Läufer*innen, die in den letzten Wochen gelaufen sind und sich so für die Gemeinschaft eingesetzt haben. Wir sind sehr stolz auf euch alle!

Bitte nicht vergessen, in den kommenden Wochen die Spende für "Ärzte ohne Grenzen" zu machen, so dass auch der solidarische Aspekt nicht zu kurz kommt (Richtwert: 50 Cent pro Kilometer).

Empfänger: Ärzte ohne Grenzen
IBAN: DE 72 3702 0500 0009 7097 00
BIC: BFSWDE33XXX
Bank für Sozialwirtschaft

Sportliche Grüße
Eure Fachschaft Sport
 


DIE CORONA-RUNNING-CHALLENGE: IN 20 TAGEN BIS ANS ENDE DER WELT – 8.3.-28.3.2021 (Woche 1)

Liebe Kilometersammler*innen,

erstmal ein großes Lob für euer tolles Engagement und die vielen Kilometer, die ihr bereits gelaufen und gewandert seid. Schon 180 Läufer*innen nutzen die Strava-App, um gemeinsam unser Ziel zu erreichen. Wir sind auf einem gutem Weg, allerdings liegt auch noch eine weite Strecke vor uns. Wenn wir so weitermachen und noch mehr Kilometersammler*innen (Mitschüler*innen, eure Familien, Ehemalige, etc.) motivieren können, dann können wir es schaffen.

Hier nun eine kleine Übersicht (Stand 14.3. – 18 Uhr): Aktuell liegen wir bei insgesamt 3.314,1 km. Verteilt auf die einzelnen Jahrgangsstufen ergibt sich folgendes Bild:

  • Klasse 5: 240km

  • Klasse 6: 135km

  • Klasse 7: 233km

  • Klasse 8: 480km

  • Klasse 9: 83km

  • EF/ IVK: 253,2 km

  • Q1: 278,9 km

  • Q2: 117,9 km

  • Ehemalige/ Eltern/ Kollegium: 1442,1 km

Die fleißigste Kilometersammlerin der Unterstufe ist zurzeit Liandra Höll mit unglaublichen 72,9 km, in der Mittelstufe liegen Philipp Baum (60,2km) und Lasse Sauer (59 km) fast gleichauf und in der Oberstufe hat Sinika Kasper 58,2 km zurückgelegt. In der Gesamtliste führt Julia Hoffmann mit unglaublichen 89,9!

Die Sportfachschaft


Valentinstag dieses Jahr mit Baumspenden statt Rosen

Der Valentinstag, der dieses Jahr ohnehin nur digital stattfinden konnte, gestaltete sich auch aus einem anderen Grund sehr anders – nämlich innovativ und klimafreundlich. Statt der sonst üblichen Grußkarten mit einer Rose kooperierte die SV mit PRIMAKLIMA.org und bat die SchülerInnen ihren Freunden statt Rosen einen Baum zu spenden. Schon für 3 Euro konnte man sich auf der Internetseite aussuchen, wo der gespendete Baum gepflanzt werden sollte, z.B. in Nicaragua oder Ecuador und erhielt dafür eine Bestätigung via Mail. Wer wollte, konnte sich sogar eine entsprechende Urkunde ausdrucken lassen. Die SV startete so mit dem neuem Baumspendenprojekt ihre Klimaoffensive 2021. Eine schöne Aktion, die gut angenommen wurde und hoffentlich nur den Auftakt für weitere klimafreundliche Projekte bilden wird.


Unbürokratische Hilfe für bedürftige Schülerinnen und Schüler

Zu großem Dank verpflichtet fühlen wir uns gegenüber der Firma Freigeist, die in diesen ungewöhnlichen und mitunter nicht einfachen Zeiten auf ganz unkomplizierte Weise unserer Schule geholfen hat, indem sie uns fünf neue Laptops zur Verfügung stellte. Sie sollen Schüler*innen zugute kommen, die in Zeiten des Distanzunterricht und ggf. auch darüber hinaus kein geeignetes eigenes Gerät besitzen. Das Bild zeigt Herrn Willi Mirgartz mit Frank Thelen, einem ehemaligen Schüler und inzwischen Geschäftsführer des Bonner Unternehmens.


Vor 150 Jahren – Gründung des Deutschen Reiches am 18. Januar 1871

Eine Zusammenstellung des Q2-Geschichts-LKs von Herrn Dirks

Auf den Tag genau vor 150 Jahres wurde der erste deutsche Nationalstaat gegründet, das Deutsche Reich, häufig auch als „Kaiserreich“ oder „Bismarck-Reich“ tituliert. Dieses Jubiläum geht nicht nur deswegen in der öffentlichen Wahrnehmung ein wenig unter, weil es in die Zeit der Pandemie fällt, die Umstände und Folgen der Reichsgründung von 1871 geben auch bestenfalls verhaltenen Anlass für Feierlichkeiten. Dieses Reich von 1871 ist weit entfernt davon, in eine Linie mit unserem heutigen Nationalstaat gestellt zu werden – ein positiver Bezug zu dem von Preußen erzwungenen und vom Eisernen Kanzler Otto von Bismarck auf "Eisen und Blut" basierenden monarchisch-illiberalen Reich verbietet sich: "Einen ungetrübten Blick auf das Kaiserreich, vorbei am Völkermord, an zwei Weltkriegen und einer von ihren Feinden zerstörten Republik, gibt es nicht. Es kann ihn nicht geben", merkte vor ein paar Tagen Bundespräsident Frank Walter Steinmeier an. Die Gründung des Deutschen Reiches selbst wurde immer wieder als "Fehlgeburt" bezeichnet; doch impliziert diese "gynäkologische Metapher", dass es auch normale Geburten von Nationalstaaten gebe, was jedoch –vielleicht abgesehen von der Staatwerdung Italiens- nicht der Fall ist: "Keine Nation wird normal geboren. Das sind immer sehr gewalttätige Prozesse", urteilte neulich auf einem Symposium der australisch-britische Historiker Christopher Clark. Dieser Satz trifft auch auf die Gründung des ersten deutschen Nationalstaates zu. Das Deutsche Reich war das Ergebnis von drei Einigungskriegen, es war ein Militärstaat, der bis zu seinem unrühmlichen Ende 1918 die Armee als Staat im Staate erhielt und fütterte. Das Kaiserreich war undemokratisch, autoritär, antiliberal und ständig damit beschäftigt, innere wie äußere Feinde auszumachen und -teils brutal- zu bekämpfen. Demokratie war trotz des allgemeinen männlichen Wahlrechts im wilhelminischen Deutschland nie wirklich zugelassen - oder bestenfalls in homöopathischen Dosen, wenn es der Obrigkeit opportun war oder harmlos erschien. Kurzum: Das Deutschland von 1871 war ein Obrigkeitsstaat, auf den sich unser heutiges Deutschland mit demokratischem, liberalem und rechtsstaatlichem Anspruch nicht positiv beziehen kann.

Auf der Habenseite jener Jahre stehen jedoch eine stürmische Entwicklung von Wirtschaft, Industrie und Forschung, dass damals vorbildlich progressive allgemeine männliche Wahlrecht, Anfänge von Sozialgesetzgebung und Verwaltungsgerichtsbarkeit. Um 1890 hatte das Reich Großbritannien als weltweit größter Industriestaat überholt, zeitweise ging ein Drittel aller Nobelpreise an Deutschland. Eine zwar von echter politischer Macht ausgeschlossene, aber politisch hochaktive Zivilgesellschaft trotzte Bismarcks Verfolgungen nicht nur, sondern verkehrte sie teils in ihr Gegenteil. Die Frauenbewegung formierte sich, die Bismarck verhassten Sozialdemokraten und ihre Fraktion im Reichstag wuchsen, der Kulturkampf, der schließlich rund die Hälfte des katholischen deutschen Episkopats ins Gefängnis brachte, schuf einen festen katholischen Block und machte aus Katholiken Politiker.

Diese Ambiguität gilt es in den Focus zu rücken, will man eine Bilanz des 18. Januar 1871 ziehen. Die Gesellschaft des Kaiserreichs jedenfalls war gespalten, sie wurde immer unsicherer, erregbarer, nervöser. Deutschlands stürmischer Aufschwung produzierte nämlich zugleich auch viele Modernisierungsverlierer*innen und eine breite Anhängerschaft für die These, das große starke Land sei außenpolitisch unpassend schwach aufgestellt. Man brauche ein Kolonialreich, einen "Platz an der (afrikanischen) Sonne", wie Wilhelm II. und seine Militärs es formulierten. Das Ergebnis war, dass die Öffentlichkeit immer kriegslüsterner und das gesellschaftliche Klima immer ausgefeilter rassistisch, z.T auch antisemitisch wurde. Und dieser Rassismus mündete schon im Kaiserreich in einen Völkermord, der dem Holocaust vorausging - den an den Herero und Nama im damaligen Deutsch-Südwestafrika (dem heutigen Namibia). Der Erste Weltkrieg, die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“, setzte schließlich diesem ersten Deutschen Reich ein Ende. Das Scheitern der Weimarer Republik, der ersten Demokratie auf deutschem Boden, ließ Deutschland in eine Diktatur münden, für die der Zweite Weltkrieg sowie Auschwitz symbolisch und zugleich als Warnung auch für die heutige Generation stehen sollten. Bleibt also die Frage aller Fragen an die Geschichte - was lässt sich aus ihr lernen? Ein Blick auf dies Reichsgründung von 1871 und die sich daran anknüpfende weitere Entwicklung lohnt sich gerade jetzt - die Modernisierung und der schnelle Wandel haben schon damals eine tiefgreifende Verunsicherung bewirkt, die den Nationalismus und den Populismus befeuerten und den Ruf nach autoritären Strukturen und Köpfen immer lauter werden ließen. Deutschland heute basiert auf anderen Grundwerten, muss sich aber die Fragilität dieser immer wieder vor Augen führen, muss wehrhaft sein und bleiben gegen Angriffe auf unsere freiheitlich demokratische Grundordnung, die sich möglicherweise einer in dieser Ausprägung seit 1945 nie dagewesenen breiten Anfeindung durch Rechtspopulisten, Verschwörungstheoretiker und andere -vermeintlich ihre demokratischen Rechte wahrnehmenden- Gruppierungen gegenübersieht. Der Verfassungspatriotismus könnte das politische und auch das moralisch-ethische Credo sein, dem wir uns in unserem heutigen Deutschland verpflichtet fühlen sollten. Dann hätten wir tatsächlich etwas aus der Geschichte und einem Rückblick auf das vor 150 Jahren gegründete Deutsche Reich gelernt.


Vorlesewettbewerb am PÄDA

And the winner is …

Emilia Glaser aus der 6a ist die diesjährige Siegerin des Vorlesewettbewerbes der 6. Klassen. Sie setzte sich in einem denkbar knappen Rennen gegen Hektor Heyer aus der 6b und Fritzi Eichele aus der 6c durch, die vorher die jeweiligen Klassenentscheide gewonnen hatten. 

Die drei Teilnehmer lasen je einen selbst gewählten und vorbereiteten Text sowie einen ihnen unbekannten Text vor. Dabei wurden die Lesetechnik, die stimmliche Interpretation sowie die Textauswahl von einer Jury bewertet. 

Emilia Glaser vertritt nun als Siegerin das Päda beim Kreisentscheid des deutschen Vorlesewettbewerbs im Februar 2021. 
Herzlichen Glückwunsch!
 


Spendenaktion der SV für die Bonner Tafel ein großer Erfolg

Im Namen der SV wollten wir Euch und Ihnen herzlich für das großartige Engagement danken! Gerade in diesen schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie ist es wichtig ein Zeichen zu setzen. Dank Ihrer Hilfe konnten wir mit einem vollgepackten Auto und über 50 großen Kisten mit Tee, Süßigkeiten und anderen Lebensmitteln die Bonner Tafel bei ihrer Aktion unterstützen! Ein herzliches Dankeschön!
M. Oberlader (für die SV)
 


Weihnachtsmusik am PÄDA

Ein kleines besonderes Weihnachtskonzert zum Abschluss eines außergewöhnlichen Jahres

Mit Maske und zwei Meter Abstand haben unsere Unter- und MittelstufenschülerInnen gemeinsam mit unserem neuen PÄDA-Quartett einige Weihnachtslieder aufgenommen. Alle Aufnahmen entstanden in unserer Aula und sind „first take“-Momentaufnahmen, wie wir sie Ihnen unter normalen Umständen immer in unseren schönen Weihnachtskonzerten bescheren.

Der Chor unserer 5. Klassen singt We wish you a mery Christmas. Die Chorklasse 6b singt zusammen mit den anderen Sechstklässlern aus dem Chor das Gloria. Solistin ist Valérie Ironside. Der sehr, sehr verkleinerte Mädchenchor (u.a. wegen der Notwendigkeit, die Jahrgänge getrennt zu halten, gerade mal drei Achtklässlerinnen: Marthe, Sophia und Helene: danke für euren Mut!) gestaltet das alte Kirchenlied Es kommt ein Schiff geladen. Die Kinder haben mit sehr viel Freude und unglaublich diszipliniert daran mitgearbeitet. Sie waren sehr aufmerksam, haben in vorbildlicher Weise auf das Dirigat geachtet und spontan die Triangel gespielt, so dass wir gleich beim ersten Zusammentreffen mit den Instrumentalisten Jeremy Federhen und Pauline Cachet (Geigen), Sinika Kasper (Bratsche) und Felicitas Taube (Cello) aufnehmen konnten.

Mitbetreut und aufgenommen wurde das Projekt von Katharina Peters, unserer Geigenlehrerin, und von Lydia Neitzel, Klavierlehrerin aus Godesberg. Am Montag, den 14.12., waren zudem Aufnahmen mit der EF und Q1 geplant und vorbereitet, die wir nun leider nicht mehr verwirklichen konnten.

Viel Spaß beim Reinhören und Ihnen allen eine besinnliche Zeit, bis wir uns hoffentlich bald alle wiedersehen!

Für die Musikfachschaft,

Alexandra Thomas

 


Internationales Mathematikturnier 2020

Am 18.09.20 vertrat ein Team von Schülern das Päda beim Internationalem Mathematikturnier. Robert(EF), Felix(Q1), Jurek(Q1), Lena(Q1), Leif(Q2) und Philipp(Q2) nahmen in einem Team über zwei Runden an dem Turnier teil. Neben vielen Schülerteams gab es auch ein schulübergreifendes Lehrerteam, an dem Herr Mink teilgenommen hat.
Das große Thema war dieses Jahr Sport bzw. Bewertungen im Sport. In der ersten Runde, der Staffel, gab es mehrere kleine Aufgaben, die man lösen musste, um die nächste zu erhalten. In der zweiten Runde dann, dem Sum of Us, erhielt jedes Team vier große Aufgaben, die innerhalb von zwei Stunden gelöst werden mussten.
Unser Team hat sich in der ersten Runde gut geschlagen und erreichte den vierten Platz. Weil sie jedoch in der zweiten Runde etwas schwächer waren, erreichten sie in der Endwertung nicht die Top 10.

(Lena Hesse, Q1)


Lange Nacht der Mathematik

Die "Lange Nacht der Mathematik" am 20.11.20 war ein voller Erfolg. Als eine von zwei Bonner Schulen trat das PÄDA mit knapp 80 Schülerinnen und Schülern zu diesem Wettbewerb an - anders als sonst virtuell via Zoom. Alle Teilnehmenden waren hochmotiviert und so wurde zwischen 18:00 bis 22:00 Uhr gerätselt und geknobelt und natürlich auch Unmengen von Pizza verspeist. Einige Gruppen arbeiteten sogar weit über 22 Uhr hinaus. Ein großer Dank gilt Anne Fuhr und Dominik Hiob für die hervorragende Organisation!!

Wir freuen uns bereits jetzt schon auf die "Lange Nacht der Mathematik" im kommenden Schuljahr!

Die Mathefachschaft


Nachruf

Trauer um unseren ehemaligen Schüler Robert Rabe (Abitur 2017)

Robert war von 2009 – 2017 Schüler unserer Schule und er beendete seine bemerkenswerte Pädakarriere mit einem überragenden Abiturergebnis im noch nicht lange zurückliegenden Jahr 2017! Die 10. Klasse verbrachte er im Rahmen eines Auslandsjahres in Kanada. Nach dem Abitur zog es ihn zum Studium nach München, wo er sein Informatikstudium aufnahm und sehr erfolgreich betrieb.

Robert glänzte in allen Fächern mit hervorragenden Leistungen. Er war ein sehr bemerkenswerter Mensch - immer neugierig, wissbegierig und fleißig! Zudem war er seinen Mitschüler*innen und den Lehrer*innen gegenüber stets hilfsbereit und freundlich zugewandt. Er unterstützte den IT-Bereich der Schule mit seinen damals schon herausragenden Fähigkeiten. Er wurde von seinen Mitschüler*innen und Fachlehrer*innen gemocht und geschätzt.

Ich hatte die Freude, ihn in der Unterstufe im Fach Mathematik zu unterrichten. Schon so früh in seiner gymnasialen Laufbahn erkannte ich seine hohe Begabung und sein besonderes Talent. Es war immer eine Freude, zu versuchen, ihn an Grenzen zu bringen und dabei zu scheitern. Er „hatte es drauf“! Und: Ja, Robert war einer von den „Guten“!

Seine Klassenlehrerin Dorothea Bade, die ihn in der Oberstufe bis zu seinem Abi begleitete, ließ mir folgende Worte zukommen:

Robert war in jeder Hinsicht ein besonderer Schüler. Nicht nur, dass seine Auffassungsgabe in so vielen unterschiedlichen Fächern einfach gigantisch war und es für mich als Klassenlehrerin in der Q2 eine Freude - und eine Herausforderung - war, diesem unglaublich agilen Geist "bei der Arbeit" zuzuschauen. Was mir vor allem in Erinnerung bleibt, ist sein Humor, seine Hilfsbereitschaft und das Ansehen, das er mit diesen Eigenschaften bei seinen Mitschülern genoss. Unvergesslich ist für mich deshalb auch die Studienfahrt, die wir mit dem Mathematik-LK nach Wien unternommen haben. Über das "normale Pflichtprogramm" hinaus zeigte er sich immer interessiert, war neugierig, noch mehr von dieser Stadt zu entdecken und hat sich zusammen mit seinen Mitschülern dabei immer konstruktiv und überaus zuverlässig gezeigt. Roberts Tod hat mich sehr bewegt - ich möchte der Familie und seinen Freunden mein tiefes Beileid ausdrücken.

Die von mir dem Kollegium übermittelte Nachricht von Roberts Tod löste bei den Lehrer*innen, die ihn kannten, tiefe Betroffenheit und Fassungslosigkeit aus.

Unsere Gedanken sind bei Roberts Eltern, seinem Bruder und bei allen weiteren Verwandten. Für den Weg der Trauer bleibt uns nur, den Angehörigen viel Kraft zu wünschen.

Der Verlust ist so schmerzlich!

Willi Mirgartz, Schulleiter der Otto-Kühne-Schule Godesberg
Bonn, 13.11.2020


Änderung des Chorklassenkonzepts

Liebe Eltern, liebe Kinder, die sich für unser Angebot „Chorklasse“ interessieren:

Die Zusammenstellung der Chorklasse war in den letzten Jahren immer wieder eine Herausforderung. Trotz reger Nachfrage nach diesem Angebot kam nicht immer ein für alle befriedigendes Ergebnis zustande. Deshalb, und auch aufgrund von personellen Veränderungen, haben wir uns dazu entschlossen, das Chorklassenkonzept zu überarbeiten.

Leider können wir heute noch kein abgeschlossenes Konzept präsentieren. Fest steht aber schon jetzt, dass es nicht weniger Chorarbeit am Päda geben wird, sondern die Idee Chorklasse innerhalb des Musikunterrichts auf alle Klassen der Stufen 5. und 6. angewandt werden soll.

Sowie das Konzept fertiggestellt ist, wird es auf der Homepage veröffentlicht.


Präsenzunterricht - wo es möglich ist

Der momentane Unterrichtsalltag steht unter den Zeichen von COVID-19. Das PÄDA legt dabei größten Wert darauf, dass der Unterricht gemäß den Vorgaben des Landes verläuft (siehe Hygienekonzept), so dass eine Ansteckungsgefahr möglichst gering ist. Allerdings ist die Möglichkeit nicht auszuschließen, dass sich in diesen Zeiten die Sachlage schnell ändert. Um auf mögliche Veränderungen vorbereitet zu sein, haben wir einen offenen, regelmäßig tagenden Arbeitskreis mit Lehrerinnen und Lehrern, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern installiert, der sich mit verschiedenen, möglichen Szenarien im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie beschäftigt und Handlungsmaßnahmen plant und durchdenkt. Damit erhoffen wir uns schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Bei den Planungen greifen wir auf die erfolgreichen Konzepte zurück, die während der Schulschließung im letzten Quartal entstanden sind (Aufgabenbereitstellung via „Moodle“, Kommunikation mit den Klassen und Kursen via „Schul.cloud“, Unterricht via „Zoom“, digitales Klassenbuch und Stundenplan) und entwickeln diese weiter.

Bereits jetzt erproben wir ein mögliches Szenario - eine Kollegin unterrichtet von zuhause via Zoom drei Oberstufenkurse, die sich in der Schule befinden.


Der Projektkurs Fotografie startet mit kreativer Aufgabe - Ein Stuhl, 20 Fotos

Nimm dir deinen Stuhl, positioniere ihn auf dem Schulhof und mach ein Foto. So lautete die erste Aufgabe des Projektkurses Fotografie der Jahrgangsstufe Q1. Die 20 Schülerinnen und Schüler zeigten schon in der ersten Woche viel Kreativität und Gestaltungswillen. So kamen trotz der vermeintlich engen Aufgabenstellung sehr viele unterschiedliche Bildlösungen zustande. 
Neben dem technischem Know-How und verschiedenen Methoden der analogen Fotografie lernen die Kursteilnehmer*innen vor allem einen Blick für spannende Motive zu entwickeln. Im zweiten Halbjahr geht es dann hauptsächlich um das Umsetzen eigener Projekte, auf deren Ergebnisse sich die Schulgemeinschaft schon jetzt freuen darf. 

Stimmen der Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer: 

„Wir haben den Kurs gewählt, da wir unseren Horizont in dem Bereich der Fotografie erweitern, neue Techniken der Fotobearbeitung erlernen und ein Blick für das Besondere entwickeln wollen.“
Linnéa Treib und Pauline Cachet

„Ich habe den Fotografie Projektkurs gewählt, weil es nicht nur eine super Alternative für die Facharbeit ist, sondern auch, weil sich damit eine tolle Gelegenheit bietet, mit Spaß und ohne Leistungsdruck mehr über die Fotografie zu lernen. Diese Erwartungen haben sich alle nach den ersten Stunden bestätigt. Der Schwerpunkt liegt definitiv auf der Praxis und es gibt kaum Stunden, in denen man sich nur der Theorie widmet.“
Vincent Pott
 

Für den Fachbereich Kunst: Hanka Pohontsch


Turnhalle am Päda nach mehrmonatiger Sanierung feierlich eingeweiht

Am Samstag, den 15.8.2020 wurde nach neunmonatiger Sanierung und anschließender Corona-Schulpause die Sporthalle des Päda feierlich eingeweiht. Auch wenn es fast ein wenig zynisch anmutet, eine Halle einzuweihen, die vorerst immer noch nicht genutzt werden darf, überwog doch die Freude bei Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft.

Beim Festakt, der aufgrund der COVID-19-Pandemie auf dem neu gestalteten, mit 88 neuen Fahrradabstellplätzen ausgestatteten Vorplatz der Halle in etwas kleinerer Besetzung von ca. 70 Personen stattfand, gab es ab 12 Uhr zu gediegener Jazzmusik kleine Häppchen und Getränke, die Eltern und Schüler in Regie von Grün statt Asphalt servierten. Neben den eingeladenen Mitgliedern des Fördervereins der Schule (GdF), den Vertretern aus beteiligten Planungsbüros und Gewerken, der Sparkasse und des Schulamtes der Stadt Bonn waren auch Schulträger und Schulleitung, die Repräsentanten aus Schulpflegschaft und der SV sowie die Mitglieder der Fachkonferenz Sport zugegen und feierten bei strahlendem Sonnenschein die Einweihung der Halle, die in neuem Glanz erscheint: Neben einer neuen Außenwand, verschließbaren Toren zum Geräteraum und den rundum erneuerten Basketballanlagen fallen v.a. die neuen sanitären Einrichtungen auf, die die Schülerherzen höher schlagen lassen. Dass zudem die gesamte Technik mit erstmaliger Deckenheizung, Lüftung, Licht und Elektrik erneuert worden ist, werden die Nutzer der Halle in Zukunft zu schätzen wissen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Schulleiter Willi Mirgartz dankte Herr Martin Euskirchen als 1. Vorsitzender des Fördervereins und damit auch als Bauherr den an der Sanierung Beteiligten für ihre jeweiligen Beiträge zum guten Gelingen des Gesamtprojektes. Dabei und auch in den anschließenden Beiträgen von Mitgliedern aus Kollegium und Schulleitung wurde insbesondere das Verdienst von Herrn Joachim Gantzsch in den Vordergrund gestellt, der als Geschäftsführer der GdF das Projekt ehrenamtlich geleitet hat. Und so war es wenig verwunderlich, dass beide als Höhepunkt danach den symbolischen Akt der Schlüsselübergabe an Herrn Mirgartz als Schulleiter übernahmen. 

Dass die Sanierung auch unter Corona-Bedingungen ohne Komplikationen und Verzögerungen fertig gestellt werden konnte, ist der tollen Zusammenarbeit vieler einzelner Rädchen zu verdanken. Nun bleibt uns nur noch zu hoffen, dass der Halle in nicht allzu ferner Zukunft auch wieder unterrichtliches Leben eingehaucht werden kann.

für die Fachschaft Sport: Mathias Oberlader


Theater-AG Oberstufe (Klasse 9-12):

FOTOBUCH zu Shakespeares Macbeth in Zeiten des Corona-Lockdowns

Im vergangenen Schuljahr haben die Theater-AG der Oberstufe zusammen mit dem Theater-Projektkurs der Oberstufe, also Theaterschüler aus Klasse 9-11, an einem Theaterstück gearbeitet, das im Mai aufgeführt werden sollte und beim Corona bedingten Lockdown fast fertig einstudiert war: Shakespeares Tragödie „Macbeth“. Die Aufführungen wurden gecancelt.
Was die Truppe anstelle von Aufführungen dann gemacht hat, lässt sich schwer in Worten schildern. Wir haben es „Macbeth. Eine fotografische Inszenierung“ genannt und ein Buchband erstellt. In diesem Buch befinden sich die Ergebnisse wochenlanger akribischer Inszenierungsarbeit der Mitglieder der Theater-Truppe. Die wichtigsten Momente der dramatischen Handlung waren für uns jeweils Anlässe, die man als Selbstportrait oder mit der helfenden Hand von Familienmitgliedern auch zu Hause in Szene setzen konnte. Die so entstandenen Fotos haben die Schüler*innen dann kunstvoll bearbeitet, sodass die Magie des Stückes in ein anderes Format übertragen werden konnte.
Das recht umfangreiche Fotobuch im DIN-A-5-Querformat illustriert die gesamte dramatische Handlungs- und Spannungskurve des Stücks. Es ist bei Interesse nun für einen geringen Kostenbeitrag von 3€ zu erwerben. Eindrucksvolle Shakespeare-Zitate mischen sich mit ausgesprochen expressiven Fotografien, in denen die Darsteller*innen in oftmals sehr starken Emotionen oder symbolträchtigen Situationen zu sehen sind. Die Vielfalt und Kreativität der Ergebnisse wird die Leser überraschen und für Englisch-Kurse der Oberstufe, die das Stück möglicherweise im Unterricht besprechen, ist sie vielleicht auch ein großer Gewinn, weil die Handlung eingeschmolzen wurde auf die wesentlichen Augenblicke, auf Höhe- und Wendepunkte in der Entwicklung der Figuren. Die theatrale Rollenarbeit konnte hier durch die Fokussierung auf einen kurzen Moment etwa in einem Monolog oder Dialog eine ganz neue Dimension gewinnen, an der die Ensemblemitglieder große Freude entwickelt haben. Der anfängliche Frust konnte in dieser Form in eine gestalterische, ästhetische Aufgabe transformiert werden. Am Ende standen dann redaktionelle Entscheidungen in Video-Konferenzen und das Layout im Vordergrund, sodass die Schüler*innen hier ein Projekt von A bis Z gestaltend zu bewältigen hatten. Das Ergebnis spricht für sich.


Bei Interesse bitten wir um eine Anfrage an: andrea.wackertapp(at)paeda.de 

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