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Aktuelle Berichte


"Bühne frei für das Päda"
Chöre und Orchester präsentieren sich zum Auftakt des Beethovenfestes in der Innenstadt

Eindrucksvoll musizierten zum Auftakt des Beethovenfest insgesamt über 1.400 Schülerinnen und Schüler in der gesamten Bonner Innenstadt. Mit dabei waren natürlich auch unsere Chöre und unser Orchester unter den Leitungen von Alexandra Thomas (Unter-, Mittel- und Oberstufenchor) und Dorothea Bade (Orchester).
"Es tut so gut, die Kinder nach so langer Zeit wieder so unbeschwert und fröhlich auf der Bühne zu sehen", schwärmte eine Großmutter, die sich mit vielen Päda-Familien vor der großen Bühne auf dem Marktplatz versammelt hatte. Voller Begeisterung folgte das Publikum gerade unserem Unterstufenchor, der ganz befreit einen der Lieblingstitel, nämlich "Hoch" von Tim Bendzko, in die Mikrophone sang. Stellenweise so beflügelt und enthusiastisch, dass man die Kinder fast schon bremsen musste. Zuvor erklangen Lieder aus "Odysseus" unter Begleitung von Jonathan Beste am Klavier. Die "kleine Reise um die Welt" mit französischen, englischen und spanischen Titeln begleitete unser neuer Musiklehrer Frederik Bock am Klavier. Trotz der Schwierigkeiten mit den Fremdsprachen zeigten sich alle Sängerinnen und Sänger ausgesprochen textsicher und ernteten für ihre erfrischende Darbietung großen Applaus.
Bereits zuvor hatte der Oberstufenchor unter dem Motto "Wasser und Leben" sein Können unter Beweis gestellt. Dietrich Thomas war seinen ehemaligen Schülerinnen und Schülern am Klavier ein treuer Begleiter. Mit "Verleih uns Frieden" von Felix Mendelssohn-Bartholdy wählte der Chor einen eindrucksvollen Titel zum großem Finale. Ein besonderer Dank galt Felicitas Taube und Moritz Glaser am Violoncello.
"People, help the people" lautete das Thema des Auftritts unserer Mädchen aus der Mittelstufe. Für den besonderen Klang sorgte hier unterstützend Dieter Felbick an der Gitarre. Das Programm in der Namen Jesu Kirche erstreckte sich von Birdy über John Lennon bis hin zu Radiohead. In einer eigens überarbeiteten Version von "Creep" griff Dietrich Thomas auch hier in die Tasten.
Nach einem modernen Programm unserer Chöre glänzte unser Orchester dann mit Klassik auf der großen Bühne auf dem Marktplatz. Mit einem Auszug aus der Oper "Carmen" von Georges Bizet setzten unsere jungen Musikerinnen und Musiker mit ihrem Auftritt einen grandiosen Schlusspunkt.
Dem Publikum zum Vorbild zeigte unsere Schulgemeinschaft generationenübergreifend zum Beethovenfest einmal mehr - Musik verbindet! (Birgit Grebert, Dipl.-Journalistin)

Auftritt des Oberstufenchors beim Beethovenfest auf dem Bonner Marktplatz

Am Samstag, den 27.09.2022, hatten wir als Oberstufenchor im Rahmen des Bonner Beethovenfests unseren ersten Auftritt des Schuljahres. Auf dem Bonner Marktplatz präsentierten wir zusammen mit unseren Chorleitern Frau Thomas und Herrn Bock fünf eingeprobte Stücke. Dies war nicht nur unser erster Open Air Auftritt, sondern auch das erste Konzert gemeinsam mit unserem neuen Musiklehrer Herr Bock. Zusätzlich wurden wir durch Mitglieder des Schulorchesters (Felicitas Taube, Moritz Glaser) am Cello und unseren ehemaligen Chorleiter Dietrich Thomas am Klavier unterstützt. Auf dem Marktplatz erwartete uns ein buntes Publikum aus Freunden, Mitschülern, Eltern aber auch aus Passanten, die auf unseren Auftritt aufmerksam geworden waren.

Wir begannen unser Konzert mit „Verleih uns Frieden“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, begleitet von Klavier und Cello, und beendeten den Auftritt nach drei weiteren Stücken mit “Let the River Run”, einer zeitweise siebenstimmigen Komposition. Bereits nach dem ersten Stück erkannten wir erste Schwierigkeiten, die auf einer Open Air Bühne im Gegensatz zu einem Konzertsaal auftreten. So fiel es uns aufgrund des starken Windes und dem fehlenden Echo sehr viel schwerer, unseren eigenen und insbesondere den Gesang der anderen Stimmgruppen zu hören, wodurch die Koordination der Lautstärke erschwert wurde. Des Weiteren war die Bühne direkt vor den Treppen des alten Bonner Rathauses aufgebaut, sodass unser Programm mehrfach durch feiernde Hochzeitsgesellschaften gestört wurde.

Trotz all dieser anfänglichen Herausforderungen, gelang es uns trotzdem, das Publikum zu überzeugen und unser erstes Konzert unter neuer Chorleitung erfolgreich zu absolvieren. Das Beethovenfest war eine tolle Möglichkeit für uns, unser Programm aus dem letzten Jahr noch einmal wiederaufleben zu lassen und ein gelungener Start in das aktuelle Schuljahr, in dem wir von nun an mit den neuen Sängerinnen und Sängern aus der EF unsere Vorbereitungen auf das Weihnachtskonzert beginnen werden. Schlussendlich bedanken wir uns im Namen des gesamten Chores herzlich bei unseren Chorleitern Frau Thomas und Herrn Bock, sowie den begleitenden Musikern Dietrich Thomas, Felicitas Taube und Moritz Glaser, ohne die dieser Auftritt nicht möglich gewesen wäre.

(Amelie Laars, Olanda Rupp, Constantin Hornig, Q2)


Päda belegt den 9. Platz beim Stadtradeln

Vom 4. bis zum 24. September fand zum elften Mal die Aktion STADTRADELN in der Stadt Bonn statt. STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Seit 2008 haben die Kommunen in Deutschland die Möglichkeit, an dem vom Klima-Bündnis organisierten Wettbewerb teilzunehmen. Unter den 215 Teams, die in Bonn teilgenommen haben, hat auch das Päda ein eigenes Team gebildet. Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern der Schule haben sich in kleineren Unterteams organisiert und sind gemeinsam 13804 km geradelt. Damit landet unsere Schule in Bonn auf Platz 9.  Was für ein toller Erfolg und eine unglaubliche Steigerung nach Platz 26 und 8094km im Vorjahr! Ein herzlicher Dank an alle Radelnden. Wir am Päda werden versuchen, uns auch in der Zukunft weiterhin mit Aktionen wie STADTRADELN aktiv für das Klima einzusetzen. Mal schauen, wie wir im kommenden Jahr abschneiden.

 


Team Päda belegt den 2. Platz beim ZERO-HUNGER-RUN

Am 25. September lief das Päda zum Zeichen gegen den weltweiten Hunger mit 25 Schüler*innen und Eltern beim Zero-Hunger-Run der Welthungerhilfe in der Rheinaue mit. Hierbei konnten 5 km, 10 km oder auch 10 km als Viererstaffel gelaufen und zusätzlich kräftig gespendet werden. Das Team Päda belegte über die 5 km sogar den zweiten Platz. Besonders zu erwähnen ist, dass Samuel Misof über die 10 km unglaubliche 39.53 Minuten lief und das nachdem er zuvor aus Solidarität die 5km Strecke in unter 20 Minuten mitgelaufen war. Es war ein schönes Lauf-Event bei idealen äußeren Bedingungen – noch stärker wiegt allerdings die politische Botschaft. Ein herzlicher Dank an alle Läufer*innen!


Schülerrat

Am 23.09.22 hat der Schülerrat getagt. In diesem Zusammenhang wurde mitunter ein neues SV-Team gewählt. Die Schülersprecherinnen bleiben noch bis zum Schülerrat am 8.12.2022 im Amt. Wir freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit!


Marathon-AG mit 16 Teams beim Beethoven-Lauf dabei

Am Sonntag (11.9.22) startete das Päda beim Beethoven-Lauf, der Herbstausgabe des Bonn-Marathons. Mit 16 Teams stellten wir als Schule wieder einmal die meisten Teilnehmenden, was allein Grund genug zur Freude ist. Darüber hinaus waren auch noch die Leistungen sehr stark, die die Schüler*innen in Zweierteams über die 10km Strecke erbrachten – ein Team sogar unter 40 Minuten –, so dass wir uns Hoffnungen auf einen vorderen Platz in der Teamwertung machen dürfen.

Ein herzlicher Dank geht an alle Beteiligten, vor allem natürlich an die Läufer*innen. Am 23.4.2023 starten wir beim Bonn Marathon – dann wieder über die volle Distanz von 42,2 Kilometer in 7er Staffeln. Man darf also gespannt sein.

Ergebnisse:

https://www.frielingsdorf-datenservice.de/anmeldung/2022/bonnseptember/index.php?page=results#3_E9E9D0

 


Spiekeroog 2022

Dieses Jahr wurden unsere 7. Klassen vom schönen Wetter während der Spiekeroog-Fahrt sehr verwöhnt. Kaum eine Badezeit wurde ausgelassen, und auch Kutterfahrt, Strandolympiade und Wattwanderung fanden bei schönstem Sonnenschein statt. Seit vielen Jahren führen wir die zweiwöchige Fahrt durch, und auch dieses Mal hat uns Corona nicht davon abgehalten. 


Für die Fachgruppe Geschichte hat der Grundkurs der Q2 von Herrn Dirks im Sinne einer an unserer Schule praktizierten Erinnerungskultur mit der nachstehenden „digitalen Ausstellung“ der Opfer des Terroranschlags auf die israelische Mannschaft während derOlympischen Spiele 1972 in München gedacht.

 

             „Trauer muss Olympia tragen“ - das Attentat vom 5. September 1972

In den frühen Morgenstunden des 5. September 1972 drangen acht schwerbewaffnete Terroristen der palästinensischen Splitterorganisation „Schwarzer September“ in das nur leicht (und -wie sich herausstellen sollte- unzureichend) gesicherte Olympische Dorf in München ein, um die dort in der Connollystr. 31 untergebrachten elf israelischen Sportler, Trainer und Funktionäre als Geiseln zu nehmen und so die Freilassung von 234 in israelischen Gefängnissen einsitzenden Mitgliedern verschiedenster palästinensischer Gruppierungen sowie die der beiden seit ein paar Monaten in deutschen Gefängnissen einsitzenden RAF-Terrorist*innen Andreas Baader und Ulrike Meinhof zu erzwingen.

Die heiteren Spiele https://www.youtube.com/watch?v=sKNoXef6vhI , die am 26. August als Gegenmodell zu den Berliner Propaganda-Spielen der Nationalsozialisten von 1936 eröffnet worden waren, fanden nach zehn unbeschwerten Tagen ein jähes Ende. Nach einigem Hin und Her in den Verhandlungen zwischen dem seitens der deutschen Regierung eingerichteten Krisenstab und den Terroristen sowie nach mehreren verstrichenen Ultimaten einigte man sich darauf, die neun noch lebenden Geiseln (2 der ursprünglich 11 Geiseln waren direkt zu Beginn des Überfalls durch die Terroristen ermordet worden) und die acht Geiselnehmer in einer Sondermaschine der Lufthansa vom nahegelegenen Militärflughafen Fürstenfeldbruck nach Ägypten auszufliegen. Bei einer dabei seitens der deutschen Regierung und diversen Behörden geplanten und durchgeführten 90-minütigen Befreiungsaktion kamen alle 9 Israelis, ein deutscher Polizist sowie fünf Terroristen ums Leben – für ganz Israel eine menschliche Tragödie, für Deutschland ein politisches Desaster: Ausgerechnet auf deutschem Boden, dem Land der Täter des Holocaust, geschah es, dass 11 Israelis aufgrund einer Aneinanderreihung von Fehleinschätzungen, Dilettantismus und kommunikativer Pannen ermordet werden  konnten.
https://www.youtube.com/watch?v=6on6SShh8dU
Die Olympischen Spiele wurden zunächst unterbrochen, die Wettkämpfe dann um einen Tag verschoben und am 6. September im Olympiastadion eine Trauerfeier abgehalten, in der die legendären, sich bis heute in das Gedächtnis der Olympiabewegung eingebrannten Worte des damaligen IOC-Präsidenten Avery Brundage fielen: „The Games Must Go On“.

https://www.br.de/mediathek/video/wir-sind-bayern-the-games-must-go-on-av:5b966d3c52a57a00184fa103
Die Spiele gingen danach zwar weiter, doch für die Hinterbliebenen der Opfer wurde der Anschlag zu einem einzigen Albtraum, einem Albtraum, der sie bis heute nicht hat zur Ruhe kommen lassen - seit nunmehr 50 Jahren quält sie die Frage, was genau an jenem 5. und 6. September  geschah und ob ihre Ehemänner und Väter nicht doch hätten gerettet werden können. Und seit nunmehr 50 Jahren müssen die Opferfamilien gegen die deutsche Bürokratie ankämpfen, die Akten nur zögerlich herausgibt –oder weiter unter Verschluss hält- und den Forderungen nach einer angemessenen Entschädigung nicht in angemessener Form nachgekommen ist.
Besonders bitter stößt in diesem Zusammenhang auf, dass man es von deutscher Seite in der Kommunikation mit den Hinterbliebenen immer wieder an Empathie hat vermissen lassen, sodass bis zuletzt zu befürchten stand, dass die für den 5. September in Fürstenfeldbruck geplante Gedenkfeier, zu der die Familien der Opfer geladen sind, aufgrund eines Boykotts durch die Opferfamilien entfallen würde und es folglich auch nicht zur Teilnahme von Bundespräsident Steinmeier und dem israelischen Staatspräsidenten Izchak Herzog, der

Anfang September zu einem Staatsbesuch in Deutschland erwartet wird, an einer der Gedenkfeiern kommen würde. Quasi in letzter Minute, am 31.August, kam es noch zu einer

Einigung zwischen der Mehrheit der Opferfamilien und der Bundesregierung bzgl. der Entschädigungssumme (28 Millionen Euro sollen es sein, die bereit gestellt werden), sodass die Gedenkfeier am 5. September nun doch in der ursprünglich geplanten Form (inkl. der Teilnahme der Opferfamilien und des israelischen Staatspräsidenten) stattfinden kann.   https://www.youtube.com/watch?v=o9uYdisORrI

Das Attentat von 1972 ist kein abgeschlossenes Kapitel der Vergangenheit - es ist Teil der Gegenwart, es reicht weit in die Tagespolitik hinein. Ein Dialog auf Augenhöhe und mit Empathie zwischen den deutschen Behörden und den israelischen Opferfamilien ist nicht nur aus einer moralischen Verpflichtung heraus geboten, sondern es ist insbesondere mit Blick auf das aufgrund des Nationalsozialismus besonders ausgestaltete deutsch-israelische Verhältnis und als Signal gegen den immer stärker um sich greifenden Anitsemitismus und Antiisraelismus in unserem Land dringender vonnöten denn je.

U. Dirks & die Schüler*innen d. GK Geschichte Q2


Sextanerbegrüßung 2022

Am Donnerstag der ersten Schulwochen haben wir unsere neuen Sextaner*innen bei uns an der Schule begrüßen dürfen. Endlich durften die Familien sie dazu wieder in unsere Aula begleiten. Auch für die neue Schulleiterin, Laura Hannemann, und die neue Unterstufenkoordinatorin, Simona Deistler, war es eine Premiere. Gut, dass unsere sechsten Klassen den neuen Fünftklässlern ganz routiniert mit Spielen und musikalischen Vorträgen einen warmherzigen Empfang bereitet haben.

© 2022 ǀ Otto-Kühne-Schule Godesberg GmbH

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