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Aktuelle Berichte


Der 30. Januar 1933 – Schicksalstag der deutschen Geschichte

Der GK Geschichte der Q2 (Herr Dirks) erinnert an die Übertragung der Macht an Adolf Hitler vor 90 Jahren

Auf den Tag genau vor 90 Jahren, am 30. Januar 1933, wurde Adolf Hitler von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Damit endete die erste Demokratie auf deutschem Boden und es begannen fast 13 Jahre Diktatur, geprägt von Unrecht, Terror, Krieg und dem größten Verbrechen der Menschengeschichte, dem Holocaust. Innerhalb von nur wenigen Wochen und Monaten gelang es den Nationalsozialisten, mittels Terror und Gewalt ihre Macht zu festigen, politische Gegner mundtot zu machen sowie peu à peu breite Bevölkerungsschichten hinter sich zu vereinen.

Auch heute sieht sich unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung immer wiederkehrender Angriffe ausgesetzt, wie nicht zuletzt die Bewegung der „Reichsbürger“ deutlich vor Augen geführt hat. Wenn sich aus der Geschichte tatsächlich etwas für die Gegenwart lernen lässt, dann sicherlich, dass auch kleinste Angriffe auf unsere Demokratie von Anfang an ernstgenommen werden müssen und bereits auf die ersten Anzeichen von antidemokratisch, antiliberal, rassistisch und antisemitisch geprägten Phänomenen reagiert werden muss – nicht nur durch die dafür zuständigen staatlichen Organe und Institutionen, sondern auch -wenn nicht sogar in erster Linie- gesamtgesellschaftlich. Denn nur so lässt es sich verhindern, dass sich die Vergangenheit von 1933-1945 eines Tages doch wiederholt.  


Spendenaktion der SV für die Bonner Tafel ein großer Erfolg – 85 Pakete wurden geschnürt

Im Namen der SV möchten wir Euch und Ihnen herzlich für das großartige Engagement danken! Gerade in diesen schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie ist es wichtig ein Zeichen zu setzen. Dank Ihrer Hilfe konnten wir mit zwei vollgepackten Autos und über 85 großen Kisten mit Tee, Süßigkeiten und anderen Lebensmitteln die Bonner Tafel bei ihrer Weihnachts-Aktion unterstützen! Ein herzliches Dankeschön!
M. Oberlader (für die SV)

 


Das Päda läuft – über 200 Schüler*innen beim Weihnachtslauf dabei

SV und Marathon-AG veranstalten erfolgreichen Spendenlauf

Wie jedes Jahr beschloss das PÄDA, bevor es in die Weihnachtsferien ging, mit einem sportlichen Großereignis das Kalenderjahr. Mit über 200 Schülerinnen und Schülern konnten wir zwar dieses Jahr keinen Teilnehmerrekord erzielen. Dennoch ist das ein tolles Ergebnis nach der langen Coronazeit, in der einige sportliche Großereignisse ausfallen mussten. Das Wetter spielte mit, so dass just zur Laufzeit zwischen 11.30 und 12.30 Uhr kein Regen fiel. Am Rand der Strecke jubelten kränkelnde, verletzte oder auch einfach unterstützende Schüler*innen ihren Klassenkameraden zu und sorgten so für eine schöne Atmosphäre.

Die 200 Läuferinnen und Läufer erzielten über 2,5 km und 5 km hervorragende Leistungen, wobei die Sieger*innen im Februar an Weiberfastnacht geehrt werden. In der Oberstufe gewannen Nina Kuhlamann aus der Q2 bei ihrem letzten Weihnachtslauf und Samuel Misof aus der Q1, der bereits bei der letzten Ausgabe den Titel einheimste. In der Mittelstufe siegten Paula Hofmann aus der 9b und Leander Berding aus der 9a und in der Unterstufe Clara Kraft aus der 6a und Merten Erkan aus der 6b.

Neben den sportlichen Höchstleistungen und dem leckeren Punsch, der im Anschluss von der SV ausgeschenkt wurde, war es vor allem das Gefühl von Gemeinschaft, Zusammengehörigkeit und Solidarität, das den Weihnachtslauf zu einem sehr schönen Ereignis machte. In aller Form möchten wir uns bei allen Helferinnen und Helfern bedanken, aber insbesondere auch bei allen Schülerinnen und Schülern sowie Eltern und Freunden des PÄDA, die dieses Ereignis ermöglicht haben und die für den Jemen 453 Euro gespendet haben. Vielen Dank dafür!

Nun wünschen wir allen einen guten Start ins neues Jahr 2023, in dem schon bald wieder der Bonner Marathon auf uns wartet.

Sportliche Grüße

i. A. für die Schülerschaft und das Kollegium

Miriam Lux und Mathias Oberlader


„O wie fröhlich, o wie selig!“ - Weihnachtskonzerte in der Erlöserkirche begeisterten die Zuschauer

Mit zwei wunderbaren Weihnachtskonzerten läuteten unsere Musikensembles dieses Jahr die Weihnachtszeit ein. Rund 200 Musikerinnen und Musiker sangen und musizierten gemeinsam unter der Leitung von Dorothea Bade, Fredrik Bock, Gerhard Halene und Alexandra Thomas in der festlichen Erlöserkirche. Schulleiterin Laura Hannemann freute sich, nach zwei Jahre pandemiebedingter Pause endlich wieder eine große Gemeinde begrüßen zu dürfen: „Wir freuen uns heute auf einen wundervollen und friedvollen Weihnachtsabend!“

Andächtig folgte die Gemeinde sogleich den ersten Klängen. Ganz in weiß gekleidet und mit kleinen Kerzen bestückt zogen die Mädchen des Unterstufenchores durch den Mittelgang in die Kirche ein. Bei stimmungsvoller Beleuchtung erklang mit „Sankta Lucia“ ein traditionelles, skandinavisches Volkslied. Ein Hauch von Weihnachtszauber machte sich unter den Zuschauern breit. Begleitet von dem instrumental-praktischen Kurs beendeten die jungen Damen ihr Programm ganz klassisch mit Humperdincks „Abendsegen“ aus der Oper Hänsel und Gretel.

Dann wurde es ungewohnt fetzig in der Kirche. Zum ersten Mal trat die neu gegründete Kühne-Combo Band vor Publikum auf. „Eye of the tiger“, „Rolling in the deep“ und „Mercy, mercy, mercy“ mit Valerie Ironside für den Gesang waren zwar alles andere als weihnachtlich, kamen aber einfach gut an. Mit großem Beifall wurde die Band umjubelt: „Super, einfach klasse!“

„Weihnacht ist auch für mich“ – das verdeutlichten unsere Jüngsten mit dem Unterstufenchor. Gut gelaunt und bunt geschmückt mit Rentierohren, Schleifen und roten Nikolausmützen luden sie das Auditorium auf eine kindlich unbeschwerte und besinnliche Weihnachtsreise ein. Gemeinsam mit dem Orchester merkte man den Kindern beim „Polar Express“ ihre große Freude am Musizieren an und sah den Stolz in ihren Augen, vor so großem Publikum zu singen. Rund 320 Zuschauer pro Konzert konnten sich schließlich sehen lassen.

Gewohnt souverän und sehr glanzvoll war auch der Auftritt unseres Orchesters. Generationenübergreifend reihten sich die jungen sowie älteren Musiker mit Henry Purcells „Rondeau“, „City of stars“ und einer wunderbaren „Christmas Collage“ von Jan de Haan in den stimmungsvollen Weihnachtsreigen ein.

Stimmgewaltig und sehr harmonisch erfüllte der Oberstufenchor schließlich die Erlöserkirche mit seinen Klängen. Nach „Carol of the bells“ von Mykola Leontovych gab es tosenden Applaus. Das Publikum war komplett beeindruckt, als dann noch unter der Begleitung des Orchesters „Hark! The Herald Angels sing“ ertönte.

Mit einem fulminanten Abschluss unter Beteiligung aller spielte das Orchester dann zum gemeinsam Schlusslied auf. Zu „O du fröhliche, o du selige“ stimmte die gesamte Gemeinde mit ein. Bis auf die Straße waren die Klänge zu hören.

Fröhlich und selig – das war es! Vielen Dank an alle Beteiligten für einen großen Hauch Weihnachtsgeist…


Wir gegen den Rest Deutschlands – Mathenacht am Päda

Am 18.11.2022 fand die Lange Nacht der Mathematik am Päda statt. Mehr als 230 Schüler*innen waren gekommen, um zu knobeln, was das Zeug hält! „Also viel Spaß und viel Erfolg bei den Aufgaben!“, sagte Frau Fuhr am Ende ihrer kurzen Rede und sofort stürmen die Schüler*innen ins Schulgebäude. Die Schule war mit Girlanden, worauf mathematische Elemente zu sehen waren, geschmückt. Langsam sammelten sich die Schüler*innen in den Klassenräumen, in die sie zugeteilt wurden. Als alle ihren Raum gefunden hatten, teilten die Aufsichtslehrer die Aufgaben und Nachtisch Bons aus.

Aber wie funktioniert eigentlich der Wettbewerb?

Die Lange Nacht der Mathematik ist ein Wettbewerb, bei dem ganz Deutschland mitmacht. Zum Glück ist man nicht auf sich allein gestellt. Ein Team besteht aus zwei oder drei Jahrgangsstufen. Ziel ist es möglichst schnell in die nächste Runde zu kommen. Der Wettbewerb geht von 18 Uhr abends bis 8 Uhr morgens, aber am Päda knobelten die Schüler*innen nur bis 24 Uhr. Kurz nach Beginn der Mathenacht begann das ganze Schulgebäude nach Pizza zu duften. Dieses Jahr war das PizzaMobil aus Aachen da, um alle mit leckerer Pizza zu verwöhnen. Auch in diesem Jahr beteiligte sich der VESDEP an der Mathenacht und spendierte für alle rauchenden Köpfe leckeren Nachtisch von Café Nick. Während die Kinder aßen, rechneten die Mitstreiter weiter, denn jede Minute zählte! Wir hatten alle viel Spaß bei der diesjährigen Mathenacht!

(Laila Dzafic, Klasse 9b)

Wir von der Mathefachschaft wollen uns ganz herzlich bei allen helfenden Lehrer*innen, Eltern und dem VESDEP bedanken! Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!


Skiflohmarkt 2022 erfolgreich – Verabschiedung Frau Fleischer

Am Samstag, den 26.11.2022 fand der 9. Offene Skibasar am Päda in den Räumlichkeiten des Neubaus statt. Eltern und Ehemalige waren wieder angehalten, Skimaterial zu verkaufen. So konnten insbesondere die Schüler*innen der neunten Klassen günstig eine Grundausrüstung erwerben. Am Ende stand ein Umsatz von fast 1300 Euro, so dass wir der Sozialwerkstatt 376,40 Euro zukommen lassen können. Ein schöner Erfolg, der insbesondere der engagierten Arbeit von Frau Fleischer zuzuschreiben ist, die die Geschicke rund um den Skibasar über fast ein Jahrzehnt geleitet hat und nun die Aufgabe abgeben wird. Wir danken von ganzem Herzen für dieses ehrenamtliche Engagement und freuen uns auf das neue Team, das im kommenden Jahr von Frau Fleischer eingearbeitet wird. Nun hoffen wir alle auf eine schöne Skifahrt und wünschen einen besinnlichen Auftakt in die Adventszeit.

Mathias Oberlader (für das Ski-Team)


Der coolste Gruselabend

Am 28. Oktober 2022 haben wir in der Schülerbücherei für interessierte FünftklässlerInnen einen Gruselleseabend organisiert.

Der Abend begann um 18.00 Uhr und endete um 20.00 Uhr, es herrschte Kostümpflicht. Die erste Lesung war „Die Festung des Teufels“. Daraufhin folgte die zweite Lesung „Einmalzahlpasta“ aus „Absolut unfassbar“. Danach durften sich alle Monster am Gruselbuffet bedienen. Es gab blutige Finger, Horrormuffins, Spinnenpizza und gruselige Süßigkeiten zu essen und sprudelndes Blut zu trinken. Gegen Ende gingen wir auf eine Angst einflößende Wanderung durch die dunkle Schule. Immer wieder versteckten sich Kinder in Ecken und verbreiteten Schrecken. Als wir zum Glück wieder heil in die Bücherei zurück kamen, wurde dort noch aus einem weiteren Buch („Schulschluss – diese Stunde wird deine letzte sein“) vorgelesen.

Wir glauben, dass unseren MitschülerInnen die Nachtwanderung am besten gefallen hat. Das Essen war richtig lecker und die Vorlesungen spannend.

Wir hoffen, dass wir nochmal eine so schöne Veranstaltung organisieren können.

(Greta Raffel, 5b)


"Bühne frei für das Päda"
Chöre und Orchester präsentieren sich zum Auftakt des Beethovenfestes in der Innenstadt

Eindrucksvoll musizierten zum Auftakt des Beethovenfest insgesamt über 1.400 Schülerinnen und Schüler in der gesamten Bonner Innenstadt. Mit dabei waren natürlich auch unsere Chöre und unser Orchester unter den Leitungen von Alexandra Thomas (Unter-, Mittel- und Oberstufenchor) und Dorothea Bade (Orchester).
"Es tut so gut, die Kinder nach so langer Zeit wieder so unbeschwert und fröhlich auf der Bühne zu sehen", schwärmte eine Großmutter, die sich mit vielen Päda-Familien vor der großen Bühne auf dem Marktplatz versammelt hatte. Voller Begeisterung folgte das Publikum gerade unserem Unterstufenchor, der ganz befreit einen der Lieblingstitel, nämlich "Hoch" von Tim Bendzko, in die Mikrophone sang. Stellenweise so beflügelt und enthusiastisch, dass man die Kinder fast schon bremsen musste. Zuvor erklangen Lieder aus "Odysseus" unter Begleitung von Jonathan Beste am Klavier. Die "kleine Reise um die Welt" mit französischen, englischen und spanischen Titeln begleitete unser neuer Musiklehrer Frederik Bock am Klavier. Trotz der Schwierigkeiten mit den Fremdsprachen zeigten sich alle Sängerinnen und Sänger ausgesprochen textsicher und ernteten für ihre erfrischende Darbietung großen Applaus.
Bereits zuvor hatte der Oberstufenchor unter dem Motto "Wasser und Leben" sein Können unter Beweis gestellt. Dietrich Thomas war seinen ehemaligen Schülerinnen und Schülern am Klavier ein treuer Begleiter. Mit "Verleih uns Frieden" von Felix Mendelssohn-Bartholdy wählte der Chor einen eindrucksvollen Titel zum großem Finale. Ein besonderer Dank galt Felicitas Taube und Moritz Glaser am Violoncello.
"People, help the people" lautete das Thema des Auftritts unserer Mädchen aus der Mittelstufe. Für den besonderen Klang sorgte hier unterstützend Dieter Felbick an der Gitarre. Das Programm in der Namen Jesu Kirche erstreckte sich von Birdy über John Lennon bis hin zu Radiohead. In einer eigens überarbeiteten Version von "Creep" griff Dietrich Thomas auch hier in die Tasten.
Nach einem modernen Programm unserer Chöre glänzte unser Orchester dann mit Klassik auf der großen Bühne auf dem Marktplatz. Mit einem Auszug aus der Oper "Carmen" von Georges Bizet setzten unsere jungen Musikerinnen und Musiker mit ihrem Auftritt einen grandiosen Schlusspunkt.
Dem Publikum zum Vorbild zeigte unsere Schulgemeinschaft generationenübergreifend zum Beethovenfest einmal mehr - Musik verbindet! (Birgit Grebert, Dipl.-Journalistin)

Auftritt des Oberstufenchors beim Beethovenfest auf dem Bonner Marktplatz

Am Samstag, den 27.09.2022, hatten wir als Oberstufenchor im Rahmen des Bonner Beethovenfests unseren ersten Auftritt des Schuljahres. Auf dem Bonner Marktplatz präsentierten wir zusammen mit unseren Chorleitern Frau Thomas und Herrn Bock fünf eingeprobte Stücke. Dies war nicht nur unser erster Open Air Auftritt, sondern auch das erste Konzert gemeinsam mit unserem neuen Musiklehrer Herr Bock. Zusätzlich wurden wir durch Mitglieder des Schulorchesters (Felicitas Taube, Moritz Glaser) am Cello und unseren ehemaligen Chorleiter Dietrich Thomas am Klavier unterstützt. Auf dem Marktplatz erwartete uns ein buntes Publikum aus Freunden, Mitschülern, Eltern aber auch aus Passanten, die auf unseren Auftritt aufmerksam geworden waren.

Wir begannen unser Konzert mit „Verleih uns Frieden“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, begleitet von Klavier und Cello, und beendeten den Auftritt nach drei weiteren Stücken mit “Let the River Run”, einer zeitweise siebenstimmigen Komposition. Bereits nach dem ersten Stück erkannten wir erste Schwierigkeiten, die auf einer Open Air Bühne im Gegensatz zu einem Konzertsaal auftreten. So fiel es uns aufgrund des starken Windes und dem fehlenden Echo sehr viel schwerer, unseren eigenen und insbesondere den Gesang der anderen Stimmgruppen zu hören, wodurch die Koordination der Lautstärke erschwert wurde. Des Weiteren war die Bühne direkt vor den Treppen des alten Bonner Rathauses aufgebaut, sodass unser Programm mehrfach durch feiernde Hochzeitsgesellschaften gestört wurde.

Trotz all dieser anfänglichen Herausforderungen, gelang es uns trotzdem, das Publikum zu überzeugen und unser erstes Konzert unter neuer Chorleitung erfolgreich zu absolvieren. Das Beethovenfest war eine tolle Möglichkeit für uns, unser Programm aus dem letzten Jahr noch einmal wiederaufleben zu lassen und ein gelungener Start in das aktuelle Schuljahr, in dem wir von nun an mit den neuen Sängerinnen und Sängern aus der EF unsere Vorbereitungen auf das Weihnachtskonzert beginnen werden. Schlussendlich bedanken wir uns im Namen des gesamten Chores herzlich bei unseren Chorleitern Frau Thomas und Herrn Bock, sowie den begleitenden Musikern Dietrich Thomas, Felicitas Taube und Moritz Glaser, ohne die dieser Auftritt nicht möglich gewesen wäre. (Amelie Laars, Olanda Rupp, Constantin Hornig, Q2)


Päda belegt den 9. Platz beim Stadtradeln

Vom 4. bis zum 24. September fand zum elften Mal die Aktion STADTRADELN in der Stadt Bonn statt. STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Seit 2008 haben die Kommunen in Deutschland die Möglichkeit, an dem vom Klima-Bündnis organisierten Wettbewerb teilzunehmen. Unter den 215 Teams, die in Bonn teilgenommen haben, hat auch das Päda ein eigenes Team gebildet. Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern der Schule haben sich in kleineren Unterteams organisiert und sind gemeinsam 13804 km geradelt. Damit landet unsere Schule in Bonn auf Platz 9.  Was für ein toller Erfolg und eine unglaubliche Steigerung nach Platz 26 und 8094km im Vorjahr! Ein herzlicher Dank an alle Radelnden. Wir am Päda werden versuchen, uns auch in der Zukunft weiterhin mit Aktionen wie STADTRADELN aktiv für das Klima einzusetzen. Mal schauen, wie wir im kommenden Jahr abschneiden.

 


Team Päda belegt den 2. Platz beim ZERO-HUNGER-RUN

Am 25. September lief das Päda zum Zeichen gegen den weltweiten Hunger mit 25 Schüler*innen und Eltern beim Zero-Hunger-Run der Welthungerhilfe in der Rheinaue mit. Hierbei konnten 5 km, 10 km oder auch 10 km als Viererstaffel gelaufen und zusätzlich kräftig gespendet werden. Das Team Päda belegte über die 5 km sogar den zweiten Platz. Besonders zu erwähnen ist, dass Samuel Misof über die 10 km unglaubliche 39.53 Minuten lief und das nachdem er zuvor aus Solidarität die 5km Strecke in unter 20 Minuten mitgelaufen war. Es war ein schönes Lauf-Event bei idealen äußeren Bedingungen – noch stärker wiegt allerdings die politische Botschaft. Ein herzlicher Dank an alle Läufer*innen!


Schülerrat

Am 23.09.22 hat der Schülerrat getagt. In diesem Zusammenhang wurde mitunter ein neues SV-Team gewählt. Die Schülersprecherinnen bleiben noch bis zum Schülerrat am 8.12.2022 im Amt. Wir freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit!


Marathon-AG mit 16 Teams beim Beethoven-Lauf dabei

Am Sonntag (11.9.22) startete das Päda beim Beethoven-Lauf, der Herbstausgabe des Bonn-Marathons. Mit 16 Teams stellten wir als Schule wieder einmal die meisten Teilnehmenden, was allein Grund genug zur Freude ist. Darüber hinaus waren auch noch die Leistungen sehr stark, die die Schüler*innen in Zweierteams über die 10km Strecke erbrachten – ein Team sogar unter 40 Minuten –, so dass wir uns Hoffnungen auf einen vorderen Platz in der Teamwertung machen dürfen.

Ein herzlicher Dank geht an alle Beteiligten, vor allem natürlich an die Läufer*innen. Am 23.4.2023 starten wir beim Bonn Marathon – dann wieder über die volle Distanz von 42,2 Kilometer in 7er Staffeln. Man darf also gespannt sein.

Ergebnisse:

https://www.frielingsdorf-datenservice.de/anmeldung/2022/bonnseptember/index.php?page=results#3_E9E9D0

 


Spiekeroog 2022

Dieses Jahr wurden unsere 7. Klassen vom schönen Wetter während der Spiekeroog-Fahrt sehr verwöhnt. Kaum eine Badezeit wurde ausgelassen, und auch Kutterfahrt, Strandolympiade und Wattwanderung fanden bei schönstem Sonnenschein statt. Seit vielen Jahren führen wir die zweiwöchige Fahrt durch, und auch dieses Mal hat uns Corona nicht davon abgehalten. 


Für die Fachgruppe Geschichte hat der Grundkurs der Q2 von Herrn Dirks im Sinne einer an unserer Schule praktizierten Erinnerungskultur mit der nachstehenden „digitalen Ausstellung“ der Opfer des Terroranschlags auf die israelische Mannschaft während derOlympischen Spiele 1972 in München gedacht.

 

             „Trauer muss Olympia tragen“ - das Attentat vom 5. September 1972

In den frühen Morgenstunden des 5. September 1972 drangen acht schwerbewaffnete Terroristen der palästinensischen Splitterorganisation „Schwarzer September“ in das nur leicht (und -wie sich herausstellen sollte- unzureichend) gesicherte Olympische Dorf in München ein, um die dort in der Connollystr. 31 untergebrachten elf israelischen Sportler, Trainer und Funktionäre als Geiseln zu nehmen und so die Freilassung von 234 in israelischen Gefängnissen einsitzenden Mitgliedern verschiedenster palästinensischer Gruppierungen sowie die der beiden seit ein paar Monaten in deutschen Gefängnissen einsitzenden RAF-Terrorist*innen Andreas Baader und Ulrike Meinhof zu erzwingen.

Die heiteren Spiele https://www.youtube.com/watch?v=sKNoXef6vhI , die am 26. August als Gegenmodell zu den Berliner Propaganda-Spielen der Nationalsozialisten von 1936 eröffnet worden waren, fanden nach zehn unbeschwerten Tagen ein jähes Ende. Nach einigem Hin und Her in den Verhandlungen zwischen dem seitens der deutschen Regierung eingerichteten Krisenstab und den Terroristen sowie nach mehreren verstrichenen Ultimaten einigte man sich darauf, die neun noch lebenden Geiseln (2 der ursprünglich 11 Geiseln waren direkt zu Beginn des Überfalls durch die Terroristen ermordet worden) und die acht Geiselnehmer in einer Sondermaschine der Lufthansa vom nahegelegenen Militärflughafen Fürstenfeldbruck nach Ägypten auszufliegen. Bei einer dabei seitens der deutschen Regierung und diversen Behörden geplanten und durchgeführten 90-minütigen Befreiungsaktion kamen alle 9 Israelis, ein deutscher Polizist sowie fünf Terroristen ums Leben – für ganz Israel eine menschliche Tragödie, für Deutschland ein politisches Desaster: Ausgerechnet auf deutschem Boden, dem Land der Täter des Holocaust, geschah es, dass 11 Israelis aufgrund einer Aneinanderreihung von Fehleinschätzungen, Dilettantismus und kommunikativer Pannen ermordet werden  konnten.
https://www.youtube.com/watch?v=6on6SShh8dU
Die Olympischen Spiele wurden zunächst unterbrochen, die Wettkämpfe dann um einen Tag verschoben und am 6. September im Olympiastadion eine Trauerfeier abgehalten, in der die legendären, sich bis heute in das Gedächtnis der Olympiabewegung eingebrannten Worte des damaligen IOC-Präsidenten Avery Brundage fielen: „The Games Must Go On“.

https://www.br.de/mediathek/video/wir-sind-bayern-the-games-must-go-on-av:5b966d3c52a57a00184fa103
Die Spiele gingen danach zwar weiter, doch für die Hinterbliebenen der Opfer wurde der Anschlag zu einem einzigen Albtraum, einem Albtraum, der sie bis heute nicht hat zur Ruhe kommen lassen - seit nunmehr 50 Jahren quält sie die Frage, was genau an jenem 5. und 6. September  geschah und ob ihre Ehemänner und Väter nicht doch hätten gerettet werden können. Und seit nunmehr 50 Jahren müssen die Opferfamilien gegen die deutsche Bürokratie ankämpfen, die Akten nur zögerlich herausgibt –oder weiter unter Verschluss hält- und den Forderungen nach einer angemessenen Entschädigung nicht in angemessener Form nachgekommen ist.
Besonders bitter stößt in diesem Zusammenhang auf, dass man es von deutscher Seite in der Kommunikation mit den Hinterbliebenen immer wieder an Empathie hat vermissen lassen, sodass bis zuletzt zu befürchten stand, dass die für den 5. September in Fürstenfeldbruck geplante Gedenkfeier, zu der die Familien der Opfer geladen sind, aufgrund eines Boykotts durch die Opferfamilien entfallen würde und es folglich auch nicht zur Teilnahme von Bundespräsident Steinmeier und dem israelischen Staatspräsidenten Izchak Herzog, der

Anfang September zu einem Staatsbesuch in Deutschland erwartet wird, an einer der Gedenkfeiern kommen würde. Quasi in letzter Minute, am 31.August, kam es noch zu einer

Einigung zwischen der Mehrheit der Opferfamilien und der Bundesregierung bzgl. der Entschädigungssumme (28 Millionen Euro sollen es sein, die bereit gestellt werden), sodass die Gedenkfeier am 5. September nun doch in der ursprünglich geplanten Form (inkl. der Teilnahme der Opferfamilien und des israelischen Staatspräsidenten) stattfinden kann.   https://www.youtube.com/watch?v=o9uYdisORrI

Das Attentat von 1972 ist kein abgeschlossenes Kapitel der Vergangenheit - es ist Teil der Gegenwart, es reicht weit in die Tagespolitik hinein. Ein Dialog auf Augenhöhe und mit Empathie zwischen den deutschen Behörden und den israelischen Opferfamilien ist nicht nur aus einer moralischen Verpflichtung heraus geboten, sondern es ist insbesondere mit Blick auf das aufgrund des Nationalsozialismus besonders ausgestaltete deutsch-israelische Verhältnis und als Signal gegen den immer stärker um sich greifenden Anitsemitismus und Antiisraelismus in unserem Land dringender vonnöten denn je.

U. Dirks & die Schüler*innen d. GK Geschichte Q2


Sextanerbegrüßung 2022

Am Donnerstag der ersten Schulwochen haben wir unsere neuen Sextaner*innen bei uns an der Schule begrüßen dürfen. Endlich durften die Familien sie dazu wieder in unsere Aula begleiten. Auch für die neue Schulleiterin, Laura Hannemann, und die neue Unterstufenkoordinatorin, Simona Deistler, war es eine Premiere. Gut, dass unsere sechsten Klassen den neuen Fünftklässlern ganz routiniert mit Spielen und musikalischen Vorträgen einen warmherzigen Empfang bereitet haben.

© 2023 ǀ Otto-Kühne-Schule Godesberg GmbH

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