Home » Aktuelles » Aktuelle Berichte

Sportfest 2026: Tolle Stimmung und spannende Duelle

Bei bestem Wetter traten die Schülerinnen und Schüler des PÄDA am vergangenen Freitag in verschiedenen sportlichen Disziplinen im PÄDA-Park und auf dem Schulhof an. Ob beim Basketball, am Tischkicker, beim Volleyball, den Fußballturnieren oder auf der "PÄDA-Meile" - die Wettkämpfe wurden mit großer Leidenschaft ausgetragen. Zwischendurch blieb aber immer auch Zeit für ein Picknick oder eine Partie Wikinger-Schach.

Besonders groß war die Spannung, wenn die Gewinner-Teams der Schülerinnen und Schüler ihre Lehrkräfte herausforderten. Während die Lehrer*innen beim Volleyball noch die Nase vorn hatten, gelang ihnen die Mission "Titel-Hattrick" beim Fußball nicht. Die Führung der Lehrkräfte konnte Christopher Euler in der zweiten Halbzeit ausgleichen. Im Elfmeterkrimi setzte Fritz Eckertz den entscheidenden Treffer und ließ die Schüler*innen jubeln.

Ein großes Dankeschön an die Fachschaft Sport, unsere Sanitäterinnen und alle Helferinnen und Helfer!


Kreativer und fröhlicher Schuljahresabschluss - Musische Nacht und Sommerfest

Am 4. Juli 2026 verwandelte sich das PÄDA in Bonn-Bad Godesberg wieder in eine lebendige Kulturbühne. Im Mittelpunkt standen die beeindruckenden kreativen Ergebnisse des vergangenen Schuljahres. Vielfältige Kunstausstellungen in den Ateliers sowie inspirierende Lesungen zeigten das große Talent der Schulgemeinschaft.

Ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit Auftritten der Kühne Combo, des Orchesters und verschiedener Chöre sorgte für die passende musikalische Untermalung. Zu den optischen Highlights gehörten zudem kreative Modenschauen, bei denen selbst entworfene Werke präsentiert wurden.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die feierliche Vergabe der renommierten Preise: Die besten Leistungen in den Bereichen Kunst und Literatur wurden unter großem Applaus offiziell gewürdigt.

 

Deusterpreisträger:innen Literatur: Mia Coskun (5a), Sol Thees (6a), Marie Schreiber (9b), Lara Abbonizio (Q1),  Amasia Röder (7c), Clara Chwallek, Marla Loskill, Esther Görlich, Ida Planko (alle 6c), Henri Schlummer (5b)

Preisträger:innen Kunst: Der Preis in Höhe von je €50 (insgesamt €300) wird je zur Hälfte vom VESDEP und vom ST übernommen. Folgende Schüler:innen haben den diesjährigen Kunst-Preis gewonnen: Alexia Rossner (5c), Clara Berlemann (7a), Selena Fricke (10b), Milena Thomas (EF), Marlene Kawarizadeh (EF), Charlotte Amberger (Q1)

Ein Besonderer Dank geht an die Organisatorinnen und Organisatoren des Festes, den Ehemaligenverband VeSdeP, die GdF und das Technikteam!

 


Spacebuzz One - Abenteuer Weltraum für PÄDA-Schülerinnen und -Schüler

Am 3. Juli wurde der Otto-Kühne-Platz zum Weltraumbahnhof: Der Spacebuzz One der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR war zu Gast und ermöglichte es den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, als Virtual Reality-Erlebnis eine Reise ins Weltall zu unternehmen. In dem 15-minütigen "Flug" mit VR-Brillen auf sich bewegenden Sitzen erlebten sie die realistische Simulation einer Umkreisung der Erde. Außerdem beantworteten die betreuenden Referentinnen viele Fragen rund um das Thema Raumfahrt.

Eine ganz spannende und mitreißende Ergänzung des Unterrichts! 

 


Unterstufenchor begeistert bei 6K UNITED! in Düsseldorf

Am 20. Juni 2026 nahm unser Unterstufenchor am großen Mitsingkonzert 6K UNITED! im PSD BANK DOME in Düsseldorf teil. Insgesamt 70 Kinder unserer Schule waren dabei und standen gemeinsam mit rund 6.000 Schülerinnen und Schülern aus ganz Nordrhein-Westfalen auf der Bühne. Vor etwa 6.000 Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierten sie ein beeindruckendes musikalisches Programm.

Monatelang hatten die Kinder die vielfältigen Lieder und Choreografien vorbereitet. Das Konzertprogramm bot eine abwechslungsreiche Mischung aus bekannten Klassikern, traditionellen Volksliedern wie „Du, du liegst mir im Herzen“, modernen Eigenkompositionen sowie neu interpretierten Werken wie „Freude, schöner Götterfunken“. Begleitet wurden die jungen Sängerinnen und Sänger von einer professionellen Live-Band.

Unter der Leitung von Frederik Bock und Julia Mettler hatten sich die Kinder intensiv auf diesen besonderen Auftritt vorbereitet. Die beeindruckende Atmosphäre im PSD BANK DOME, die gemeinsame Musik und das Gefühl, Teil eines riesigen Chores zu sein, machten den Tag zu einem ganz besonderen Erlebnis. Mit viel Freude, Einsatz und Begeisterung präsentierten die Kinder das einstudierte Programm und erlebten, wie Musik Menschen verbindet.

Ein herzlicher Dank gilt den Eltern, die uns an diesem Tag begleitet und unterstützt haben. Ohne ihre Hilfe wäre die Teilnahme an diesem besonderen Konzertprojekt nicht möglich gewesen.

Für unseren Unterstufenchor war die Teilnahme an 6K UNITED! ein unvergesslicher Höhepunkt des Schuljahres und ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Musik Gemeinschaft schafft und Menschen verbindet.


Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“: PÄDA-Gesangstalent ist drittbeste Sängerin Deutschlands

Als drittbeste Sängerin Deutschlands in ihrer Altersklasse wurde PÄDA-Schülerin Valérie Ironside (EF) von der Jury beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" ausgezeichnet. Mit ihren überzeugenden Darbietungen in der Kategorie „Klassischer Gesang“ hatte sie bereits beim Landeswettbewerb brilliert und dort die Traumnote 25 von 25 Punkten erhalten, mit der sie sich für das Bundesfinale in Regensburg qualifizierte.

Bereits im Alter von sieben Jahren entdeckte Valérie ihre Leidenschaft für klassischen Gesang, also Kunstlieder und Arien aus Opern. Mittlerweile singt sie als Jugendsängerin im Chor und solistisch in der Bonner Oper.

Im Wettbewerb trat sie mit den Stücken „My name is Barbara“ (Leonard Bernstein), „Che si puo fare“ (Barbara Strozzi), „Das Veilchen“ (Mozart), „Daphne“ (William Walton), „She moved through the fair“ (irisches Volkslied), „Kommt ein schlanker Bursch gegangen“ (Carl Maria von Weber, Freischütz) und „Jupiter has seven moons“ (Bernstein) an.

Die Vorgaben für den Wettbewerb sind sehr komplex: „Die Themen bei der Kategorie Gesang wechseln sich alle drei Jahre ab, also dieses Jahr war es Klassik, letztes Jahr war es Pop und das Jahr davor Musical und Volkslied. Für meine Altersgruppe war außerdem vorgegeben, dass es ein 15- bis 20-minütiger Vortrag sein muss, der Werke aus mindestens vier verschiedenen Epochen sowie ein unbegleitetes Volkslied beinhaltet“, erklärt Valérie auf Nachfrage. Insgesamt dauerte der Bundeswettbewerb vier Tage. Als dann die Platzierungen verkündet wurden, war der Jubel bei Valèrie, ihrer Gesangslehrerin Victoria Kaftan, ihrer Pianistin Han-Lin Yun und natürlich bei ihrer Familie und ihren Freunden riesig.

Auch die ganze Schulgemeinschaft ist sehr stolz auf dich und freut sich mit dir über deinen Erfolg!


Exkursion zum Max-Planck-Institut für Neurobiologie des Verhaltens - caesar

Am Dienstag, den 9. Juni 2026, haben wir, der Naturwissenschafts-Differenzierungskurs der Jahrgangsstufe 10, einen Ausflug zum Max-Planck-Institut für Neurobiologie des Verhaltens - caesar gemacht. 

Wir wurden dort freundlich empfangen und haben zunächst in einem der Hörsäle einen Einblick in die Neurobiologie des Verhaltens erhalten. „Ein Fachgebiet, in dem es noch viel zu holen gibt“, erfahren wir, was allein bei unserem menschlichen Gehirn mit ca. 86 Millionen, komplex miteinander verbundenen Neuronen (Nervenzellen) kein Wunder ist. Eine einzige Handlung kann eine Vielzahl an möglichen Hintergründen haben.

Ziel des Instituts ist die Grundlagenforschung, also eine allgemeine Erkenntnisgewinnung. Dafür wird der Zusammenhang zwischen tierischem Verhalten und ihren Neuronenaktivitäten untersucht. Verwendet werden hierfür verschiedene Tiere, die im Institut gehalten werden, darunter Einzeller, Würmer, Fliegen, Frösche, Vögel und Säugetiere. Wichtig zu betonen ist jedoch, dass den Tieren kein Leid hinzugefügt wird, sondern dass es in Deutschland streng geregelte Abläufe bei Tierversuchen gibt.

Anschließend beginnen wir nach einer kurzen Mittagspause, uns näher mit dem Wurm C. elegans auseinanderzusetzen. Im Schülerlabor dürfen wir nun selbst in die Rolle von Forschern schlüpfen.

Wir beginnen damit, die Würmer unter dem Mikroskop zu betrachten und versuchen, einzelne Würmer von einer Schale in eine leere Schale zu transferieren. Außerdem beobachten wir, was passiert, wenn wir sie mit einer Wimper berühren. Dabei haben wir sehr viel Spaß, denn es gilt zu ermitteln, was die beiden Petrieschalen mit Würmern unterscheidet. Am Ende folgt die Aufklärung: Die einen sind aufgrund von einer genetischen Veränderung weniger bewegungsfreudiger als die anderen.

Die Exkursion war sehr interessant und hat viel Spaß gemacht. Sie ist kommenden NW-Kursen (ebenso wie das Fach NW im Allgemeinen) auf jeden Fall wärmstens zu empfehlen.

Für den fachlich interessierten Leser:

Der Wurm C. elegans (Pristionchus pacificus) ist ein durchsichtiger Wurm, der unter der Erde lebt und ohne Mikroskop kaum zu erkennen ist. Sein Nahrungsmittel sind Bakterien. Die Lebensdauer beträgt durchschnittlich 21 Tage, außer in einem bestimmten Zustand („Dauer“), in dem sie bis zu vier Monate verweilen können. Er zeichnet sich für die Forschung dadurch aus, dass sein Erbgut zum Teil mit dem des Menschen übereinstimmt („homologe Gene“) und es vollständig bekannt ist. Außerdem ist er heterogen und kann sich deshalb innerhalb kurzer Zeit selbst fortpflanzen. Die Anzahl der Nervenzellen ist ebenso exakt bekannt: 302. 

Wir haben mit N2 Würmern („normalen“, in der Wildnis vorkommenden) und mit mec-4 Würmern gearbeitet. Mec-4 steht für das veränderte („mutierte“) Gen: Es ist eines von zehn Genen, dass für die Wahrnehmung von mechanischen Reizen verantwortlich ist. So kann das Enzym, das die Ionkanäle öffnet, nicht produziert werden. Dadurch kann die Nervenzelle nicht erregt werden und der Wurm spürt hinten und mittig nichts. Diese genetische Veränderung wurde auch schon bei einigen Nervenkrankheiten, wie zum Beispiel Parkinson, nachgewiesen.

Text: Emilie Schreiner (Klasse 10a), Frau Kranz


Abschied von Monika Großmann

Mit tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserer ehemaligen Schulsekretärin Monika Großmann, die überraschend in der Nacht vom 24. auf den 25. Mai 2026 verstorben ist.

Monika war 42 Jahre lang das herzliche Zentrum unseres Schulsekretariats. Mit ihrer unvergleichlichen Hilfsbereitschaft, Wärme und Gelassenheit hatte sie stets ein offenes Ohr – für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Kolleginnen und Kollegen gleichermaßen. Besonders die Jüngsten fanden bei ihr immer ein freundliches Wort, ein ermutigendes Lächeln und nicht selten eine kleine Tüte Gummibärchen.

Für Kollegium, Schulleitung und Klaus, Andreas und Christian Kühne als Schulträger war Monika Großmann eine unverzichtbare Stütze. Verlässlich, diskret und vorausschauend hielt sie viele Fäden in der Hand, löste Probleme und bewahrte auch in turbulenten Zeiten den Überblick und ihren Humor.

Seit Juli 2024 befand sich Monika im wohlverdienten Ruhestand. Sie hinterlässt eine Familie, für die sie mit derselben Liebe und Wärme da war, die wir aus der Schule kannten. Unser tiefes Mitgefühl und unsere aufrichtige Anteilnahme gelten in dieser schweren Zeit ihren Angehörigen.

Wir werden Monika als verlässliche Ansprechpartnerin, als Mutmacherin – und als guten Menschen in Erinnerung behalten. Ihre Spuren bleiben in vielen kleinen und großen Momenten lebendig.

In stillem Gedenken

die PÄDA-Schulgemeinschaft


Volle Segel voraus: Als jüngster Skipper bei der Rheinwoche 2026

Mein Start in die Rheinwoche 2026 war noch etwas holprig, denn zum Segeln braucht man Wind, und der fehlte beim Regattaauftakt im Yachthafen in Oberwinter. Also wurden alle 63 beteiligten Segeljollen und -yachten von diversen Motorbooten rheinabwärts gezogen. Auf der Höhe des PÄDA in Rüngsdorf frischte der Wind langsam auf, und kurz darauf gab der Regattaleiter das Kommando: Segel setzen!

Die Rheinwoche ist die älteste und größte Flussregatta für Binnensegler in Europa. Sie wird seit 1922 traditionell jedes Jahr über das Pfingstwochenende auf dem Rhein ausgetragen. Mein Vater ist ein erfahrener Segler und nachdem ich meinen Jugendsegelschein beim Yachtclub Mittelrhein in Oberwinter gemacht habe, haben wir uns erstmals zur Teilnahme an der Regatta vom 23.-25. Mai 2026 angemeldet. Da wir kein eigenes Boot besitzen, durften wir uns als Mitglieder des Clubs einen „Piraten“ namens „Time to Wonder“ ausleihen. Von Samstag bis Montag ging es dann 141 Kilometer den Rhein hinunter zum Duisburger Hafen. Geschlafen wurde nicht auf der Jolle, sondern an Bord der MS Eureka. Das Schiff diente während der Regatta als Regattabüro, Verpflegungsstützpunkt, Übernachtungsmöglichkeit und schwimmende Zuschauertribüne. Bei weit über 100 Teilnehmenden mussten wir sehen, dass wir Platz für unsere Isomatten und Schlafsäcke fanden.

Ich war anfangs etwas aufgeregt, aus zwei Gründen: Das Segeln auf dem Rhein ist durch die starke Strömung, wechselnde Winde und den Berufsschiffsverkehr besonders anspruchsvoll und verlangt den Seglern viel Taktik und technisches Können ab.

Außerdem hatten uns die Macher der „Bonner Lokalzeit“ des WDR als „Hauptdarsteller“ für einen Vorbericht über die Regatta in der Sendung am Freitagabend ausgewählt. Unsere Bootsvorbereitungen wurden gefilmt, ich musste auf der Jolle Fragen beantworten und mein Vater wurde abends in der Live-Sendung interviewt. Es hat Spaß gemacht. Das Ergebnis könnt ihr euch hier anschauen (Minute 10:45–17:25):

Zum Beitrag in der ARD-Mediathek

Die Strecke führte uns von Oberwinter durch das Mittelrheintal und vorbei am Siebengebirge, dem Mondorfer Hafen an der Siegmündung nach Köln-Porz zur ersten Übernachtungsstation. Sonne, Wind und Segelarbeit sorgten für einen guten Schlaf auf dem Deck der MS Eureka. Nach einem guten Frühstück segelten wir am nächsten Morgen unter den sieben Kölner Brücken hindurch, am Dom vorbei und mit Blick auf den Fernsehturm weiter zum Düsseldorfer Yachthafen, wo wir wieder übernachteten. Auf diesem mit 70 km längsten Tagesabschnitt wehte ein guter Wind, sodass wir auch auf dem Rhein kreuzen konnten. Die letzte Etappe führte uns schließlich zum Ziel, dem Duisburger Hafen. Dort kamen wir am Montag um etwa 16:00 Uhr müde, aber glücklich an. Mit dem Auto und unserem Boot auf dem Anhänger ging es dann zurück in unseren Heimathafen Oberwinter.

Theo Demars, Klasse 7a


Mit Musik und Theater zur Freundschaft

Am 27. Mai 2026 fand an unserer Schule ein besonderes Projekt zum Thema „Freundschaft“ statt, das vom Unterstufenchor unter der Leitung von Frederik Bock und Julia Mettler gemeinsam mit der Theater-AG der 5. Klassen unter der Leitung von Florian Genn gestaltet wurde. Ziel des Projekts war es, das Thema Freundschaft aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und künstlerisch umzusetzen.

In den Wochen zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler intensiv geprobt. Im Unterstufenchor wurden passende Lieder erarbeitet, die verschiedene Facetten von Freundschaft ausdrücken – von Zusammenhalt und Vertrauen bis hin zu Konflikten und Versöhnung. Die Theater-AG entwickelte dazu kurze Spielszenen, in denen typische Situationen aus dem Alltag von Kindern dargestellt wurden.

Am Aufführungstag präsentierten die Kinder ihre Ergebnisse vor einem Publikum aus Eltern, Geschwistern und Lehrkräften. Die Verbindung von Musik und Theater sorgte für eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Darstellung des Themas. Besonders beeindruckend war, wie sicher und engagiert die Schülerinnen und Schüler ihre Rollen und Lieder präsentierten.

Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Freundschaft im Schulalltag ist und wie gut sie sich künstlerisch darstellen lässt. Gleichzeitig stärkte die gemeinsame Arbeit das Gemeinschaftsgefühl zwischen den beteiligten Gruppen.

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten!


Deutscher Meister im Basketball am PÄDA!

Oliver Papež (Klasse 10b) hat mit der U16 Mannschaft der Telekom-Baskets am 17. Mai den Titel bei der deutschen Meisterschaft im Baskeball in Berlin gewonnen. In einem spannenden Finale besiegte die Mannschaft den Gegner aus Ulm souverän und schrieb mit dem ersten deutschen Meistertitel Vereinsgeschichte. Team-Kapitän Oliver feierte anschließend ausgelassen mit der ganzen Mannschaft und auch Cheftrainer Tom Becker, der zusätzlich als Trainer der Saison ausgezeichnet wurde, war begeistert.


SV übergibt Spenden an Gefährdetenhilfe – Schulgemeinschaft spendet 3.746 Euro

Mit viel Einsatz und Engagement hatte die Schulgemeinschaft bei der diesjährigen Aktion Tagwerk im Januar die großartige Summe von 7.492,35 € erarbeitet. Die Hälfte davon war für den Verein für Gefährdetenhilfe Bonn vorgesehen – ein Projekt, das unserer SV sehr am Herzen liegt.

Vergangene Woche besuchte Frau Fredebeul vom Verein das PÄDA und nahm die Spende von den SV entgegen. Im Namen des Vereins bedankte sie sich von ganzem Herzen für die Unterstützung.


Impressionen vom Ateliertag der Q1 Kunstkurse


Kühne Combo zu Besuch bei der WDR Big Band

Nach unserer Ankunft in Köln und einer kleinen Einweisung bezüglich der Notausgänge ging das ganze Spektakel auch schon los. Zuerst wurden uns die einzelnen Musiker vorgestellt, wobei sie aus allen Ecken der Erde kamen, von der Niederlande über die USA bis hin zu Australien war alles dabei. Natürlich aber auch Musiker aus der Region. Unterhalten wurde sich auf Englisch und auf Deutsch, manchmal auch irgendetwas dazwischen. Musikalisch war es atemberaubend! Natürlich konnten alle beteiligten besser spielen als wir es uns jemals vorstellen könnten, dennoch erkannte man dasselbe Chaos wie wir es bei uns in der Band kennen: den Posaunen waren die Tempi manchmal zu schnell, die Trompeten konnten die Band nicht laut genug gehört und die Saxophone wussten vor lauter Tönen nicht, wo sie gut atmen sollten. Die Bläsersections hatten diverse Schwierigkeiten die Arrangements im Zusammenspiel gut zu koordinieren, was rege ausdiskutiert wurde. Allgemein war es eine wunderschöne Erfahrung, die von grandioser Musik bis hin zu netten Unterhaltungen in der Pause reichten!

Vielen Dank an die WDR-Big-Band.


Schüleraustausch nach Frankreich

Vom 21. bis 30.04.2026 waren einige von uns in einer kleinen Stadt in Frankreich namens Clermont-Ferrand. Dort waren wir auf zwei verschiedenen Schulen aufgeteilt, da unsere Partnerschule Roger Quilliot in diesem Jahr durch das CollègeAnna Garcin-Mayade in Pontgibaud ergänzt wurde. Meistens haben wir uns alle gemeinsam in unserer Haupt-Partnerschule Roger Quilliot getroffen und haben von dort aus unseren Tagesablauf weitergeführt.

Wir haben viele gemeinsame Ausflüge gemacht, wie z.B. die Wanderung auf den Puy de Dôme, den Besuch im Park Vulcania und im Michelin-Museum. Durch diese Ausflüge haben wir nicht nur die beeindruckende Natur und die besondere Vulkanlandschaft der Region kennengelernt, sondern auch mehr über die Umgebung sowie über Michelin als ein für die Gesellschaft und die Region wichtiges Unternehmen erfahren. Außerdem hat sich unser Französisch stetig weiterentwickelt und wir konnten lernen, wie die französische Kultur ist. Wir wurden dort auch im Unterricht aktiv integriert und konnten das französische Schulleben kennenlernen.

Im Rahmen unseres Erasmus+-Projekts „Respect and Connect – gemeinsam für Demokratie und eine gewaltfreie Zukunft“ haben wir uns außerdem während unserer Zeit in Clermont intensiv mit Themen wie Toleranz, Respekt und interkulturellem Austausch beschäftigt. Durch die gemeinsame Zeit mit unseren französischen Austauschpartnerinnen und -partnern, die Ausflüge, ein sportliches Turnier und unsere Projektarbeit haben wir gelernt, Unterschiede zu verstehen, Vorurteile abzubauen und neue Perspektiven kennenzulernen. Besonders wichtig war dabei das Erleben von Gemeinschaft und gegenseitigem Respekt – unabhängig von Sprache oder Herkunft.

Alles in allem war der Austausch sehr gelungen und ein Erlebnis, das wir nie vergessen werden, vor allem wegen der neuen Freundschaften und Erfahrungen, die uns gezeigt haben, wie wichtig Zusammenhalt und Offenheit in Europa sind. Wir freuen uns schon auf den Rückbesuch unserer Austauschpartnerinnen und Austauschpartner im Juni!

Avani Bidkar, Isabel Schindel, S. Zimmermann


Nachhaltigkeit am Päda: Wir sind dabei!

Unsere Schule nimmt ab diesem Schuljahr am Landesprogramm „Schule der Zukunft" teil. Mit diesem Engagement setzen wir uns aktiv für mehr Nachhaltigkeit ein – im Unterricht, im Schulalltag und in unserer Gemeinschaft.

Gemeinsam mit Schüler:innen, Lehrkräften und Eltern entwickeln wir bunte und vielfältige Projekte, die unsere Schule umweltfreundlicher und zukunftsfähiger machen und unsere Gemeinschaft stärken. Besonders sichtbar werden unsere Aktionen aber bei den Projekttagen im Sommer, wenn wir 2-3 Tage lang werkeln, Ideen spinnen, diskutieren, miteinander Zeit verbringen, Fahrrad fahren, gemeinsam kochen, Bäche untersuchen, gute Initiativen bei uns pflegen und so nachhaltige Strukturen an unserer Schule langfristig stärken.

Wir freuen uns auf eine spannende Reise und laden alle ein, unsere Schule nachhaltiger zu gestalten. Jeder kann mitmachen und Ideen einbringen, ob im Schulalltag oder in unseren AGs! Mehr Infos folgen bald. Bleibt dran!

PS: Die Nachhaltigkeits-AG trifft sich montags von 13:30-14:15 Uhr


Der Oscar für den schönsten Klassenraum geht an …

… die Klasse 7c, die in diesem Jahr mit ihrem Motto „Hollywood“ und einer kreativen Gestaltung ihres Raumes den Preis für den schönsten Klassenraum gewonnen hat.

Weitere Preise gingen an die Klassen 5a und 6b.

Der Preis für den schönsten Klassenraum wird jedes Jahr vom Ehemaligenverband VeSdeP in Zusammenarbeit mit der SV vergeben und besteht aus einem Geldbetrag für die Klassenkasse.


Eine ganz besondere Erfahrung sammelte unsere Q1-Schülerin Lara Greitemann beim diesjährigen Girlsday. Hier ihr Bericht:

Girls' Day 2026: Zwischen belgischen Waffeln und europäischer Politik

Aufmerksam wurde ich auf dieses Projekt durch eine Nachricht meines Lehrers in unserem Jahrgangsstufenchat. Die SPD-Abgeordneten aus NRW luden 24 Mädchen für drei Tage nach Brüssel ein. Da wir im Unterricht schon viel über die EU und politische Strukturen gesprochen hatten, wollte ich die Chance nutzen, etwas genauer hinschauen und dieses theoretische Wissen einmal in der Praxis zu vertiefen. Dafür habe ich mich dann direkt beworben und wurde zum Glück angenommen.

Vom 22. bis 24. April war es dann so weit: Ich durfte nach Brüssel reisen, um die Arbeit des Europäischen Parlaments für ein paar Tage mitzuerleben. Die 24 Teilnehmerinnen wurden auf drei Abgeordnete aufgeteilt, wobei ich die Arbeit von Jens Geier und seinem Team näher kennenlernen durfte.

Der Moment, auf den ich am meisten gespannt war, war der Besuch im Parlament selbst. Schon beim Durchlaufen der Sicherheitskontrollen merkte man die Bedeutung dieses Ortes. Sobald man in der riesigen Eingangshalle stand, hörte man unzählige Sprachen gleichzeitig, was ein richtiger „Gänsehaut-Moment“ für mich war, der einem zeigt, wie international und bedeutsam hier alles ist.

Wir haben eine exklusive Führung durch das Gebäude bekommen und durften Orte sehen, die man sonst nur aus der Tagesschau kennt. Den Plenarsaal oder die Fernsehstudios dann plötzlich direkt vor sich zu sehen, war sehr eindrucksvoll. Ein besonderes Highlight war die spätere intensive Diskussionsrunde mit der Abgeordneten Maria Noichl, bei der wir tief in politische Debatten eingetaucht sind. Maria Noichl ist seit 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments, wo sie sich als Abgeordnete der S&D-Fraktion schwerpunktmäßig auf Agrarpolitik, Landwirtschaft sowie Frauenrechte und Gleichstellung konzentriert. Dank des gut aufbereiteten Unterrichts aus der Schule konnte ich den inhaltlichen Details der Diskussionen gut folgen und mein Vorwissen noch einmal deutlich vertiefen.

Neben dem Parlament war das Programm eine perfekte Mischung aus Inhalten und kulturellen Einblicken: Beim gemeinsamen Dinner mit den Abgeordneten und beim „Politik-Speed-Dating“ ging es um harte Fakten: Frauen in Führungspositionen, den Gender Pay Gap, die „Nur Ja heißt Ja“-Regelung und generelle Gleichstellung. Es war spannend zu sehen, wie diese Themen auf EU-Ebene verhandelt werden. Bei einer Stadtführung mit Fokus auf Frauen in der Geschichte Brüssels und im Haus der Europäischen Geschichte wurde uns klar, wie eng der Weg zum heutigen Europa mit dem Kampf um Gleichberechtigung verbunden ist. Natürlich durfte auch das „Pflichtprogramm“ nicht fehlen. Die belgischen Pommes und Waffeln waren der perfekte Ausgleich zu den intensiven Gesprächen und Diskussionen.

Die Tage in Brüssel waren unglaublich aufschlussreich. Es ist ein riesiger Unterschied, ob man über die EU im Schulbuch liest oder direkt vor Ort sieht, wie komplex die Abstimmungsprozesse mit so vielen Mitgliedsländern sind. Der Austausch mit den Abgeordneten hat mir gezeigt, wie viel Detailarbeit hinter den Entscheidungen steckt, die uns alle tagtäglich in Europa betreffen.

Ich bin mit dem Gefühl nach Hause gefahren, dass Europa nicht „weit weg“ ist, sondern dass es sich lohnt, dort genau hinzusehen. Eine wertvolle Erfahrung, die mein Verständnis von Politik wirklich nachhaltig geprägt hat!


Das PÄDA beim Bonn-Marathon 2026

Bei optimalen Bedingungen ging das Päda beim Bonn-Marathon 2026 mit abermals 10 Staffeln an den Start. Novum: Zum ersten Mal war auch eine Lehrer*innen-Staffel dabei, die mit 3,41h auch ein ordentliches Ergebnis erzielte.

Trotz ein paar kurzfristiger Verletzungen gelang es nicht nur mit 10 Staffeln an den Start zu gehen, sondern auch alle ins Ziel zu bringen. Besonders hervorzuheben ist, dass Antonia Nagel nach ihrem eigenen Halbmarathon sogar noch die Schlussstrecke beim Schulmarathon gelaufen ist. Das ist der Spirit, den es braucht. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Am besten Schnitt unsere U90-Jungenstaffel ab, die in ihrer Kategorie sogar in 3,09h den 2. Platz belegten.

Wir gratulieren allen ganz herzlich und freuen uns auf den Marathon 2027!

Sportliche Grüße

M. Oberlader


Bücherei AG trifft Katja Brandis

Am 20. März 2026 ist die Bücherei AG zur LitCologne nach Köln gefahren, um bei der Lesung von Katja Brandis „Windwalker II“ dabei zu sein. Als wir ankamen trafen wir im Foyer zufällig auf die Autorin, die direkt unsere Romane signierte. Dann warteten wir 10 Minuten, bis Katja Brandis mit lautem Applaus auf die Bühne kam. Nun las sie uns eine Stelle aus ihrem Roman „Windwalker I“ vor und anschließend 2 Stellen aus Teil 2. Katja Brandis zeigte uns mit einer Fotopräsentation an welchen Orten sie bei ihrer Recherchereise für ihr Buch gewesen war. Am Ende durften wir Fragen stellen und die Autorin hat ausführlich geantwortet.

Wusstet ihr zum Beispiel, dass ihre Lieblingstiere Greifvögel, Raubkatzen und Delfine sind?

Wir haben auch erfahren, dass ihre Lieblingsfarben weinrot und türkis sind. Als die Lesung zu Ende war, konnte die Bücherei AG in Köln noch ein Eis genießen, bevor es mit der Bahn wieder zurück in die Schule ging.

Eine signierte Ausgabe von „Windwalker II“ kann ab jetzt in der Bücherei ausgeliehen werden.

Für die Bücherei AG: Antonia, Julika und Thea (5c)


Die lange Nacht der Bücherwürmer

Die lange Nacht der Bücherwürmer wurde für die fünften und sechsten Klassen angeboten und fand von 19:30 bis 21:30 statt. In der Bücherei konnte man erstmals in einem mitgebrachten oder ausgeliehenen Buch der Bücherei lesen; damit man es schön gemütlich hatte, wurden Sitzsäcke ausgelegt. Dann konnte man in der Pausenhalle etwas von dem Bücherei-AG-Mitgliedern organisierten Büfett essen und trinken. Danach fanden in der Bücherei die ersten zwei Lesungen statt. Anschließend konnte man wieder ein bisschen in Büchern schmökern. Das Büfett war immer noch nicht leer, deswegen gab es eine kleine freiwillige Essenspause, die auf den größten Höhepunkt des Tages vorbereiten sollte: die Rallye. Bei der Rallye handelte es sich um Verstecken in der Schule, man durfte sich in den Gängen des ersten, zweiten und dritten Stocks des Altbaus verstecken. Alle hatten sehr viel Spaß. Zum Abschluss des Abends gab es die dritte und damit auch letzte Lesung. Dieser Abend war auf jeden Fall gelungen.

Für die Bücherei AG: Miriam und Greta 5c


Zauberkünstler Felix Bergmann zu Gast am PÄDA

Am 05.03.26 wurde es in der Aula erneut magisch: Der Zauberkünstler und ehemalige PÄDA-Schüler Felix Bergmann präsentierte sein aktuelles abendfüllendes Programm in der Aula vor zahlreichen begeisterten Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern.

In diesem Jahr begeisterte er erstmals mit einer Kombination aus Zauberkunst und Theaterstück, bei dem alle Kunststücke und Illusionen in eine mitreißende Handlung eingebunden waren.

Bergmann nahm das Publikum mit auf eine magische Traumreise. Die Suche nach der wahren Magie führte ihn und das Publikum an verschiedenste Orte und schlussendlich in das Reich der Fantasie.

Am Ende der magischen Traumreise träumte das gesamte Publikum mit offenen Augen.

Neben großem Applaus spendeten die zahlreichen Gäste am Ende des Abends auch großzügig für die Aktion Lichtblicke, die Zauberkünstler Bergmann seit Langem unterstützt. 


Förderverein GdF unterstützt die Schulgemeinschaft


Auch 2026 investiert die GdF in vielfältige Projekte, die das Lernen und das Schulleben am PÄDA bereichern. Besonders erwähnenswert sind dabei folgende Posten:

  • Neue Tischtennisplatten und Fußballtore – Dank einer großzügigen Förderung der Sparkassen‑Stiftung können auf dem Schulhof wetterfeste Tischtennisplatten und neue Fußballtore aufgestellt werden. Sie bereichern die Pausengestaltung und laden zu sportlicher Bewegung ein.
  • Modernisierung der Aula-Technik – Nach vier Jahren ohne größere Anschaffungen erhält die Aula neue Technik. Die Maßnahme wird teilweise aus dem Sparkassenfonds finanziert und ermöglicht künftig professionelle Musik‑, Theater‑ und Präsentationsveranstaltungen.
  • Naturwissenschaftliche Experimente – Für Biologie werden Materialien für den Biogarten, Mikroskopiersets (Objektträger, Lupen) und neue Mikroskope angeschafft. In Physik werden Ersatzteile für bestehende Experimentier­kästen erneuert, damit Schülerinnen und Schüler weiterhin selbstständig forschen können.
  • Musik und Theater – Der Fachbereich Musik erhält u. a. neue chromatische Glockenspiele sowie Percussion‑Instrumente wie Agogobell, LP‑Guiro und Premium‑Tombag. Diese ergänzen die Ausstattung der Schulband und fördern den musikalischen Nachwuchs. Für die Theater‑AG der Mittelstufe werden Kostüme und Bühnenrequisiten beschafft.

All diese Vorhaben und noch viele weitere mehr sind nur dank zahlreicher Mitgliedsbeiträge, großzügiger Spenden und nicht zuletzt des großen Engagements des Vorstands möglich.

Für die GdF: Alexander Schmalstieg


Verleihung der Cambridge Advanced Certificates (CAE)

Erfolgreiches Abschneiden der teilnehmenden Schüler:Innen

In der Jahrgangsstufe Q1 nahmen Anfang Februar 10 Schüler:Innen an der Abschlussprüfung Cambridge Advanced (CAE) teil. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten hatten sich die Lernenden zuvor im Rahmen des Projektkurses Media Coverage of current international affairs einmal wöchentlich den anspruchsvollen Inhalten aus den Bereichen Reading & Use of English, Writing, Listening und Speaking gewidmet. Mit den Zertifikaten wird allen Teilnehmer:Innen die kompetente Verwendung der englischen Sprache bescheinigt. In diesem Jahr erreichten alle die Niveaustufe C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, zwei Teilnehmer:innen sogar die Stufe C2. Die Teilnehmer:Innen können sich über ein von vielen Universitäten und Arbeitgebern weltweit anerkanntes Zertifikat freuen. Congratulations!

Für die Englischfachschaft Christian Quast


Unsere Skifahrt – Eine Woche, die wir niemals vergessen werden

Schon lange vor der Skifahrt war sie ein großes Thema in unserer Klasse. Immer wieder wurde darüber gesprochen, wer schon Skifahren kann, wer Anfänger ist und wie das wohl alles ablaufen wird. Als der Tag der Abreise endlich da war, war die Stimmung echt super. Spät am Abend trafen wir uns mit gepackten Koffern, Skisachen und noch ziemlich müden aber aufgeregten Gesichtern. Während der Busfahrt wurde viel geredet, geschlafen und Musik gehört. Je näher wir den Bergen kamen, desto mehr Schnee konnten wir sehen, was die Aufregung noch größer machte.

Nach der Ankunft in unserem Skigebiet mussten wir zum Skiverleih laufen und haben haben dort unsere Skiausrüstung bekommen. Mit der Skiausrüstung mussten wir den Berg zur Jugendherberge immer hoch und wieder runter laufen, was für manche schon eine kleine Herausforderung war, da Skischuhe und Skier nicht gerade leicht sind. Trotzdem waren alle gespannt auf die kommenden Tage. Anschließend bezogen wir unsere Zimmer. Besonders schön war, dass uns nicht nur unsere Lehrer begleiteten, sondern auch ehemalige Schüler und Oberstufenschüler (Teamer) unserer Schule. Sie waren sehr nett und hilfsbereit, locker drauf und hatten immer ein offenes Ohr für uns.

Am ersten Skitag ging es dann richtig los. Nach dem Frühstück machten wir uns gemeinsam auf den Weg zur Piste. Dort erwartete uns ein lustiges Aufwärmprogramm, das alle zum Lachen brachte. Wir wurden je nach Können in Gruppen eingeteilt. Während einige schon sicher die Pisten hinunterfuhren, standen andere zum ersten Mal auf Skiern. Besonders toll war es, in den Gruppen zu fahren wir hatten sehr viel Spaß, wir haben viele Übungen gemacht, uns wurden Tipps gegeben und uns Mut gemacht. Dadurch fühlte man sich schnell wohler und traute sich mehr zu. Es war immer gute Laune und gemeinsam haben wir eine Bombenstimmung erzeugt.

Ein Highlight waren die Momente oben auf dem Berg. Wenn man kurz stehen blieb und über die verschneite Landschaft schaute, wirkte alles ruhig und beeindruckend zugleich. Der Schnee glitzerte in der Sonne, und man vergaß für einen Moment den Schulalltag komplett. Diese Augenblicke machten die Anstrengung des Skifahrens mehr als nur schön. Die Berghütte, in der wir immer zu Mittag aßen, war auch echt cool, und das Essen war lecker. Danach durften wir in freien Gruppen fahren. 

Manche blieben auf dem Anfängerhügel, andere fuhren auf den größeren Pisten.Nach dem Skifahren waren wir meistens ziemlich erschöpft, aber auch sehr zufrieden. In der Unterkunft gab es Zeit zum Duschen, Ausruhen und Zusammensitzen. Beim Abendessen wurde viel erzählt und gelacht. Jeder hatte etwas zu berichten, egal ob es ein Sturz, ein Erfolg oder eine lustige Situation auf der Piste war. Natürlich lief nicht immer alles perfekt. Manche hatten starken Muskelkater, andere hatten Angst vor steileren Pisten oder waren am Anfang unsicher. Doch genau das machte die Skifahrt besonders. Man lernte, durchzuhalten, sich gegenseitig zu helfen und sich über kleine Erfolge zu freuen. Am Ende waren viele stolz auf sich, weil sie Dinge geschafft hatten, die sie sich vorher nicht zugetraut hätten.

Besonders spannend war am Ende der Woche das Abschlussrennen. Schon ganz früh morgens war die Aufregung spürbar, alle wollten zeigen, was sie gelernt hatten. Davor gab es viele kleine Übungen auf der Piste, bei denen wir noch einmal unsere Technik verbessern konnten. Die Stimmung war großartig, und alle feuerten sich gegenseitig an. Am Abend fanden dann die Siegerehrung und die Abschlussfeier statt.  Bei der Abschlussfeier wurde getanzt, gelacht und die Woche noch einmal gemeinsam gefeiert. An einem Tag hatten wir noch unseren Karaoke-Abend. Der Karaoke-Abend war unglaublich lustig, viele aus der Klasse sangen laut mit, und selbst die Teamer und Lehrer machten mit. Diese Erlebnisse haben die Skifahrt perfekt abgerundet und für viele unvergessliche Erinnerungen gesorgt.

Viel zu schnell kam der letzte Tag. Beim Packen wurde vielen bewusst, wie schnell die Zeit vergangen war. Auf der Rückfahrt im Bus war es deutlich ruhiger als auf der Hinfahrt. Viele waren müde, hörten Musik oder schliefen, während andere aus dem Fenster schauten und über die Woche nachdachten.

Insgesamt war die Skifahrt ein unvergessliches Erlebnis. Wir haben nicht nur unsere Skikenntnisse verbessert, sondern auch viele schöne Erinnerungen gesammelt. Besonders die Teamer und Lehrer haben die Fahrt zu etwas Besonderem gemacht, da sie immer freundlich, hilfsbereit und gut gelaunt waren. Die gemeinsame Zeit hat uns wirklich echt vieeeel Spaß gemacht , und diese Woche wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben.Wir wollten uns noch einmal bei allen Bedanken und sagen: ,,Genießt die Zeit sie wird nicht wiederkommen denn falls wir die Chance hätten würden wir alle noch einmal auf diese wundervolle Skifreizeit fahren.‘‘

Von: Delina Raffler und Marie Schreiber


Zweiter Platz beim Vorlesewettbewerb der Stadt Bonn

Unser Schüler Julius Sommer aus der Klasse 6b hat beim Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs einen hervorragenden zweiten Platz erreicht.

Mit großem Engagement, sicherer Lesetechnik und einer ausdrucksstarken Gestaltung seines Vortrags überzeugte er die Jury und setzte sich gegen zahlreiche starke Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch.

Die Schulgemeinschaft gratuliert Julius herzlich zu diesem großartigen Erfolg und spricht ihm ihre besondere Anerkennung für seine beeindruckende Leistung aus!


“Märchen neu verfilmt” – Theater AG der Mittelstufe präsentiert ihr diesjähriges Stück!

Das Stück “Märchen neu verfilmt" wurde am 9.2. als Schulaufführung für die 5. Klassen der Schule und am 11.2.2026 als Abendaufführung im Historischen Gemeindesaal der Erlöserkirche Bonn für Publikum gezeigt.

Für die Kinder, aber auch für die Erwachsenen zeigte das Stück eine Seite von Märchen, die sie so noch nicht kannten. Das Publikum war beeindruckt davon, wie die uralten Märchen in die heutige Zeit übertragen wurden.

Das Stück “Märchen neu verfilmt" schrieben die Teilnehmer*innen der Theater AG mit ihren kreativen Ideen ganz alleine. Unterstützungen bekamen sie von den Spielleiterinnen Hanka Pohontsch und Anne Fuhr und der Choreografin Alina Felber. Das Projekt wurde zudem von ehemaligen Schülerinnen des Päda unterstützt: Lilly Gerz, Lilly Freytag, Alexandra Malkin und Sophia Nortmann.
Dem Publikum sah man an, dass es von dem Stück begeistert war. Es begeisterte sie nicht nur, sondern gab ihnen auch ein Schmunzeln ins Gesicht, aber brachte es auch zum Nachdenken. Durch die Gegenüberstellung von früher und heute wurde deutlich, wie brutal Märchen im Original waren.

“Für einen Prinzen die Hacke abschneiden”, “dem armen Wolf Steine in den Bauch schmeißen” oder “die angebliche Hexe in den Ofen schubsen” - das ist doch viel zu brutal und wurde von uns mit lustigen, aber auch ernsten Szenen hinterfragt.

Am Ende durfte ein Rap nicht fehlen und verdeutlichte, dass wir im 21. Jahrhundert

angekommen sind – und dass wir unsere eigenen Märchen schreiben können.  Es war ein unterhaltsames Stück für Groß und Klein und zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, dass wir Altes hinterfragen und manchmal auch noch gestalten müssen, wenn es nicht mehr zeitgemäß ist.

Von Romy Roya Saeedi, Klasse 6a
 

 


Ein Blick hinter die Kulissen des Kunstmarkts: Kölner Galerist Berthold Pott zu Gast im Kunstkurs der Q1

Wie entscheidet ein Galerist, welche Künstlerin* vertritt? Welche Rolle spielen Galerien für die langfristige Entwicklung von Künstlerinnen und der Kunst an sich? Und wie läuft die Arbeit eigentlich mit den großen Auktionshäusern ab? Nachdem wir vor Kurzem bereits eine Galerie in Bad Godesberg besucht hatten, wollten wir eine weitere Perspektive kennenlernen. Deshalb war am 9. Februar der Kölner Galerist Berthold Pott bei uns im Kunstkurs der Q1 zu Gast.

Nach einer kurzen Begrüßung stiegen wir direkt in den Austausch ein. Im Vergleich zu unserem ersten Galeriebesuch wurde schnell klar, wie vielseitig die Arbeit in der Kunstwelt sein kann. Herr Pott erzählte uns sehr offen von seinem Arbeitsalltag und wie er neue Künstlerinnen für seine Galerie auswählt. Dabei geht es nicht nur um das Werk an sich, sondern um das künstlerische Gesamtkonzept und die Frage, ob die Arbeiten auch international bestehen können. Die Galerie fungiert hierbei als wichtiger Wegbegleiter, der die künstlerische Entwicklung unterstützt und fördert.

Besonders spannend war der Einblick in die Unterschiede zwischen dem Primär- und Sekundärmarkt. Wir haben gelernt, dass ein Werk nicht zwangsläufig teurer ist, wenn es das erste Mal auf den Markt kommt. Tatsächlich sind beide Märkte oft gleich gewichtet und ein Werk kann also auch Jahre später, zum Beispiel nach dem Tod einer Künstlerin, denselben oder einen viel höheren Stellenwert haben. Der Umgang mit Auktionshäusern wie Christie’s oder Sotheby’s ist dabei ein wichtiger Prozess, um die Relevanz einer Künstlerin langfristig im kulturellen Gedächtnis zu sichern.

Ein Highlight waren auch seine Erzählungen über das bisher spannendste Erlebnis auf dem Kunstmarkt. Dabei kamen auch bedeutende Werke zur Sprache, die er bisher vermittelt hat, was für uns eine ziemlich beeindruckende Vorstellung war. Zudem haben wir Fragen aus unseren letzten Unterrichtsreihen mitgebracht, wie z. B.: „Können Werke von der KI wirklich als Kunst gelten und wie präsent ist KI auf dem Kunstmarkt?“. Hierzu gab uns Herr Pott eine klare Einschätzung: er sieht KI zwar als ein neues Tool, dem er sich nicht verschließt, bleibt der „reinen“ KI-Kunst aber kritisch gegenüber. Für ihn und auch für seine Kunden fehlt oft die persönliche Handschrift, die ein Werk erst einzigartig macht.

Insgesamt war es ein sehr aufschlussreicher Morgen, der uns gezeigt hat, dass hinter dem Kunstmarkt viel mehr steckt als nur „schöne Bilder“. Es war eine besondere Erfahrung, da der direkte Kontakt zu Galerien normalerweise oft einem exklusiven Kreis vorbehalten ist, der über die entsprechenden Mittel verfügt – sowohl Herr Pott als auch die Galeristin Judith Andreae aus Bad Godesberg äußerten, dass sie sich über jeden Besuch freuen und Schülerinnen und kunstinteressiertes Publikum jederzeit in ihren Galerien willkommen sind. Umso wichtiger ist es, dass wir als Schülerinnen und Schüler im Unterricht diesen Einblick erhalten haben. Da der Galeriesektor die Sichtbarkeit von Kunst maßgeblich beeinflusst, ist es wichtig, dass wir Zugang und Einblick in diesen Themenbereich bekommen haben, da er die Kunstwelt der Gegenwart entscheidend mitbestimmt. Es war eine tolle Ergänzung zum Unterricht, die uns viele spannende Impulse für unsere eigenen Diskussionen gegeben hat.

*zwecks besserer Lesbarkeit wird im Artikel die weibliche Form verwendet, die männliche ist jedoch explizit mit gemeint.

Von Lara Greitemann 


Wieverfastelovend am PÄDA

Mit Konstümwettbewerb und Karnevalsparty in der Aula.


Die Zukunft der Demokratie wird im Netz entschieden - Jugendforum mit Renate Künast

Renate Künast war am 28. Januar 2026 Gast unseres Jugendforums #WasTreibtMichAn. Das hochaktuelle Thema „Wird die Demokratie im Netz entschieden?“ war die vierte Ausgabe des 2024 gestarteten Formats und eigentlich als Frage formuliert. Aber die frühere Bundesministerin machte deutlich: Ja, die Zukunft der Demokratie wird im Netz entschieden.

Vor rund 250 Schülerinnen und Schülern aus vier Bonner Gymnasien (Ernst Moritz Arndt, Clara Fey, Aloisiuskolleg und Otto-Kühne-Schule/Päda) fächerte Renate Künast im LVR Landesmuseum auf, worum es geht: Wir alle kommunizieren im Netz, was unsere Meinungen und Aktivitäten nachhaltig prägt. Bei Jugendlichen kommen nach neuesten Studien im Schnitt etwa 60 Stunden pro Woche online zusammen. 

Wie aber schaffen wir es als Gesellschaft mit Blick auf gesteuerte Fake News, mächtige US-Netzbetreiber, ausländische Troll-Fabriken, diskriminierende Hetze und auf Algorithmen, die radikale Inhalte permanent duplizieren, dass die demokratischen Grundlagen unseres Zusammenlebens nicht ins Wanken geraten? Sieben Schülerinnen und Schüler aus den beteiligten Schulen hatten sich damit im Vorfeld intensiv beschäftigt und befragten Renate Künast auf dem Podium. 

Die erfahrene Parlamentarierin der Grünen erklärte, dass Europa durchaus Werkzeuge hat und diese auch einsetzen müsse. Die EU-Verordnung Digital Services Act (DSA) vom Februar 2024 mache den Online-Raum sicherer und transparenter. Der DSA reguliert soziale Netzwerke, Online-Marktplätze und Suchmaschinen. Und sei eine klare Ansage, von der Europa auch mit Blick auf die Zölle-Drohung nicht abweichen dürfe. Sie ergänzte: „Wir müssen eine eigene europäische Plattform aufbauen!“ Außerdem berichtete die Juristin von ihren persönlichen Erfahrungen: Bis hin zum Bundesverfassungsgericht war sie erfolgreich gegen falsche und diskriminierende Inhalte zu ihrer Person vorgegangen.

„Demokratische Prozesse brauchen Zeit und müssen erklärt werden“, so Künast. Das gelte für alle Altersgruppen. Daher plädierte sie eindringlich dafür, Medienkompetenz weiter zu schärfen und auszubauen – an Schulen, aber auch niedrigschwellig für alle Bürgerinnen und Bürger zum Beispiel an Volkshochschulen. 

Jeder und jede könne im eigenen Umfeld aktiv werden und den bedrohlichen Netz-Mechanismen eine wertschätzende Kommunikation entgegensetzen. Sie ermutigte die Jugendlichen: „Seid egoistisch im Sinne von ‚Ich engagiere mich für die Belange meiner Generation‘ und lasst Euch nicht von Depression anstecken!“

Wir danken Renate Künast für ihr Kommen sowie den beteiligten Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften für ihren Einsatz. Ebenso gilt unser Dank Rotary Bonn, das unser Jugendforum großzügig unterstützt. 

Bericht entnommen aus: www.buergerstiftung-rheinviertel.de/aktuelles/mitmenschen/detail/die-zukunft-der-demokratie-wird-im-netz-entschieden


Gegen das Vergessen – Holocaust-Gedenktag am PÄDA

„Was war, können wir nicht mehr ändern. Aber es darf nie wieder geschehen.“ Ganz im Sinne dieses prägnanten Zitats der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer gedachten die Schülerinnen und Schüler am 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus.

Aus Anlass des Holocaust-Gedenktags am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz hatten Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d sowie der Jahrgangsstufen 10 und 12 vielfältige Angebote vorbereitet, anhand derer sich ihre Mitschülerinnen und -schüler über die verbrecherische NS-Diktatur, Schicksale von Opfern, aber auch gegenwärtige rechtsradikale und rassistische Strömungen informieren konnten. So wurden Lesungen angeboten, in Ausstellungen und Podcasts tiefgehende Rechercheergebnisse vorgestellt oder beim gemeinsamen Spielen des Computerspiels „Through the Darkest of Times“ die Ängste, angesichts einer Gefahr moralisch richtig zu handeln, erlebt.

Intensive Gespräche, die Erinnerung an die Opfer der Shoah und das Nachdenken über das gesellschaftliche Zusammenleben in Gegenwart und Zukunft prägten den Tag.

Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und insbesondere Clara Pack für die Organisation des Gedenktages.


Besuch in der Galerie Judith Andreae

Wie entsteht der Preis eines Kunstwerks? Wie kann ein Kunstwerk mehrere Millionen Euro kosten? Wie ist die Zusammenarbeit zwischen Künstler und Galerist? Mit all diesen Fragen sind wir als Kunstkurs am Montagmorgen in die Galerie Judith Andreae in Bad Godesberg gegangen.

Als wir in der Galerie angekommen sind, wurde wir ganz freundlich von Judith Andreae, ihrer Kollegin Katja Pilisi und deren Galerie-Dackel Wilma begrüßt. Sie haben uns zunächst die aktuelle Ausstellung ihrer Galerie mit Werken von dem Künstler Tim Berresheim vorgestellt. Danach durften wir eine kleine Runde durch die Galerie drehen und uns Kunstwerke von weiteren Künstler anschauen, mit denen sie kooperieren. Darauf haben wir uns in einen Stuhlkreis gesetzt und durften den beiden Galeristinnen all unsere Fragen stellen.

Besonders interessiert hat uns der Kunstmarkt, die Zusammenarbeit zwischen Künstler und Galerist und die Erfahrungen von Judith Andreae und Katja Pilisi. Persönlich hat uns die Geschichte der jungen Künstlerin Lunita-July Dorn gefallen, die letztes Jahr auch auf dem Cover des bekannten Kunstmagazins Monopol zu sehen war. Judith und Katja haben vor einigen Jahren auf einer Kunstausstellung ein junges Talent in ihr entdeckt und unterstützen sie seitdem. An ihrem Beispiel haben sie uns erklärt, wie der Einstieg von Künstlern in den Kunstmarkt abläuft und wie sich der Preis eines Kunstwerks findet. Der Preis einer Leinwand kommt nach der folgenden Formel zustande: Höhe x Breite x Faktor X. Dieser Faktor X setzt sich aus Bekanntheitsgrad, Stellung und bisherigem Erfolg eines Künstlers zusammen.

Außerdem haben wir Fragen aus unseren letzten Unterrichtsreihen mitgebracht: „Was ist Kunst?“ und „Können Werke von der KI wirklich als Kunst gelten?“. Darauf haben wir sehr spannende Antworten bekommen. So entsteht Kunst durch verschiedene Einflüsse wie die Biographie eines Künstlers, die Zeit, in der er lebt, und seine Gedanken und Gefühle. Auf jeden Fall ist sie menschengemacht. Deswegen stehen die beiden Galeristinnen auch KI-Kunst kritisch gegenüber. Sie sagen, dass reiner KI-Kunst „die Seele fehle“, man sich ihr gegenüber aber nicht komplett verschließen dürfe. Stattdessen solle man lernen, mit ihr umzugehen, und sie als Unterstützung benutzen.

Insgesamt war es ein sehr interessanter und aufschlussreicher Ausflug, der eine nette Ergänzung zu unserer Unterrichtsreihe war. Wir können jedem Kunstinteressierten nur einen Besuch in der Galerie empfehlen! Judith Andreae freut sich immer sehr über junge Besucher und beantwortet gerne alle Fragen.

Von Sina Dührkoop und Anna Plotnikov


Über 160 Fröbelsterne für das Johanniter-Hospiz

Bei der "Aktion Tagwerk" am 13. Januar wurden vor allem von Schülerinnen und Schülern der Unterstufe zahlreiche Fröbelsterne gebastelt.

Sie werden dem Johanniter-Hospiz übergeben, um dort an die in der Einrichtung verstorbenen Menschen zu gedenken.

Jeder Stern ist individuell gestaltet und spiegelt so die vielfältigen Persönlichkeiten im Hospiz wieder.


Weihnachtsgruß von Schulministerin Feller

Auch in diesem Jahr lässt Frau Ministerin Feller den Schülerinnen und Schülern wieder eine persönliche Weihnachtsbotschaft zukommen und führt damit eine begonnene Tradition fort:


Weihnachtslauf 

Die letzten beiden Schulstunden vor den Weihnachtsferien standen wieder ganz im Zeichen der Aktivität für einen guten Zweck.

Die gesamte Schulgemeinschaft versammlete sich am Rheinufer, um bei einem Spendenlauf über 2,5 oder 5 km Geld zu sammeln.

Während auf der 2,5 km Strecke der Spaß im Vordergrund stand, ging es auf der 5 km Stecke zusätzlich auch um die beste Zeit.

Anschließend verabschiedete die SV alle Schülerinnen und Schüler mit einem heißen Kinderpunsch in die wohlverdienten ferine.


„Vom Suchen und Finden“ – Unsere PÄDA-Weihnachtskonzerte sind ein großes Zeichen der Solidarität

Auch in diesem Jahr begeisterten unsere Musikensembles wieder rund 900 Zuschauer zu den beiden Weihnachtskonzerten in der Erlöserkirche. Unter dem Motto „Vom Suchen und Finden“ begab sich die Schulgemeinschaft gemeinsam auf die Suche nach Werten, die die besinnliche Weihnachtszeit ausmachen.

Den Beginn machte unsere große Schar an „Elfen“ aus der Unterstufe mit ihren roten Zipfelmützen, Rentiergeweihen und passenden Weihnachtspullovern. Unter der Leitung von Julia Mettler und Frederik Bock zogen die rund 60 Fünft- und Sechstklässler mit dem Lied „Frohe Weihnacht“ direkt alle Aufmerksamkeit auf sich und schenkten uns wahre Freude. Spätestens nach dem traditionellen Arrangement des „Friedensquodlibet“ und „Imagine“ von John Lennon war die zweite Botschaft klar: Wir wünschen allen ein bisschen Frieden auf der Welt. Dass es in der Weihnachtszeit manchmal auch mit leisen Tönen zugehen sollte, lernten die Zuhörer bei dem Song „Whisper“ von Greg Gilpin. Verspielt, mal laut, mal leise zogen die Sängerinnen und Sänger alle in ihren Bann. Im letzten Lied erklang die Melodie von Jingle Bells und jeder fühlte sich versucht, miteinzustimmen. Doch zur Überraschung schenkte uns der Chor mit „Solfége-Santa“ eine völlig neue Variante. Wunderbar!

Die „Kühne Combo“ nahm uns im Anschluss eindrucksvoll mit auf den Weg in alte Zeiten des benachbarten Vereinigte Königreiches. „Good King Wenceslas“ erzählte uns eine Geschichte von Nächstenliebe, Großzügigkeit und Mitgefühl. Tugenden, die uns allen in der Weihnachtszeit nicht fehlen sollten. Mit dem walisischen Weihnachtslied „Deck the Hall“ wurden die Hallen der Kirche festlich gedeckt. Dafür sorgten besonders die sechs Bläser um Gerhard Halene, den Leiter der Band, perfekt begleitet von Musikern am Keyboard, Schlagzeug, Bass und E-Gitarre. Die Botschaft: Seid festlich und singt fröhliche Lieder. Weiter ging die musikalische Reise dann mit „Have Yourself a Merry Little Christmas“. Der Auftritt endete mit einer wunderbaren Interpretation des amerikanischen Liedes „Mary, did you know?“.

Mit dem Orchester begaben wir uns dann mit „Sleighbells Jingling“ auf eine rasante aber auch klassisch musikalische Schlittenfahrt. Im Schlitten saßen 40 Musiker:Innen und die Zügel in der Hand hatten Dorothea Bade und Katharina Prass. Gemeinsam zeigte uns das Orchester, wie sehr Musik verbinden kann – von den Sextanern bis zu unserem ehemaligen Schüler David Ferber spürte man vom Aufbau bis zum Abbau die Verantwortung und Fürsorge füreinander. Und wie gut diese Verbindung klappen kann, erlebte die Schulgemeinschaft spätestens mit Georges Bizet „Farandole“ einem französischen Musikstück, das Folklore, Tanz und Festlichkeit miteinander vereint. Gefeiert wurde schon hier mit stehenden Ovationen. Als zum großen Finale dann „A Christmas Festival“, ein Medley aus beliebten Weihnachtsliedern, erklang, war die Stimmung perfekt.

Nach einer kurzen Pause war es nun Zeit für den Mittelstufenchor. Das Tor zum Bühneneingang öffnete sich und gut 85 Sänger:Innen betraten die Bühne. Gefühlvoll nahmen uns die Jugendlichen unter Leitung von Alexandra Thomas und Viktoria Granlund-Kaftan mit in eine Winterwelt und sangen eine moderne Liebeserklärung an den „Snowman“. Wer genau hinhörte, fand in diesem Lied die Liebe, das Vertrauen und die Geborgenheit. Mit einem der ältesten Weihnachtslieder im deutschsprachigen Raum hieß die Gemeinde den „Herre Christ“ willkommen. Denn Weihnachten ist auch die Zeit für Traditionen und Heimat und mit dem Kanon „Es kommt ein Schiff geladen“ fühlte man sich schließlich auch angekommen. Heimat und Geborgenheitvermittelte der ganzen Kirchengemeinde auch der Song „All Is Found“. Was es schließlich heißt, sich gemeinsam auf einen Weg zu begeben verdeutlichte der Chor mehrstimmig und mit viel Rhythmus in der „White Winter Hymnal“. Biblisch und andächtig wurde es dann mit dem „Coventry Carol“ einem Auszug aus der Weihnachtsgeschichte. Denn auch Einsamkeit und Trauer sind Themen, die die Menschen in der Weihnachtszeit bewegen. Umso schöner, dass uns der Mittelstufenchor mit seinem letzten Lied „Thy Word“ einen Ausweg aus der Dunkelheit zeigte und uns mit Hoffnung ein Licht in die Welt brachte.

Es blieb biblisch auf unserer musikalischen Reise um die Welt mit den Worten des Herrn. Allerdings überraschte uns der Oberstufenchor begleitet von Chorleiter Frederick Bock am Piano mit dem „Vater unser“ „Baba Yetu“ auf Swahili. Voller Überzeugung und Singfreude wurden die Solist:Innen Christina Felbick, Sebastian Maas und Jona Salihu stimmgewaltig von den 70 jungen Frauen und Männern des Oberstufenchores in Szene gesetzt. Angekommen in der Krippe mit „Away in a Manger“, begleitet von Aurelia Rohde, Oboe, Chorleiterin Alexandra Thomas, Querflöte und Marie Fournier an der Harfe, ließ der Chor die „Carol of the Bells“ erklingen. Alle Sorgen galt es nun zu vertreiben und die frohe Botschaft zu verkünden: die Weihnacht ist da!

Eingeleitet von „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ sprach der Chor der Schulgemeinschaft mit „The Ground“ komponiert von dem Norweger Ola Gielio den Friedensgruß aus. Nach diesem sehr bewegenden Moment durften wir dem Fluss des Lebens mit „Let the River Run“ unseren Träumen wieder freien Lauf lassen.

So stimmten alle gemeinsam mit Orgel und Orchester am Ende zu „O du fröhliche“ ein.

Es waren zwei unglaubliche beeindruckende Konzerte „Vom Suchen und Finden“. Die Musiker:Innen haben uns auf eine wunderbare Reise mitgenommen und eine Sache haben alle am Ende gefunden – die Gemeinschaft!

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden in der Fachschaft, im Kollegium und in der Elternschaft.


2010er-Päda-Team triumphiert bei der Stadtmeisterschaft im Basketball!

Was für ein Tag für die 15 Schüler vom Päda! Unter Leitung der Coaches, Sven Mauss (10b), Henri Stützer, Lina Kreuzberg und Julia Abel (alle aus der 10c) und Begleitung von Lara Kraft trat folgender Kader auf:

Kapitän und Shootingstar Oliver Papež, Emil Eckertz, Ferdinand Loose, Adam Ismail, Simon Froböse (alle aus der 10b), Harsit Shrestha, Ben Wegner, Jona Wolter, Johann Sötebier (alle aus der 10c), Erik Boddenberg (9b) und Victor Schirmer (8c). 

Der Turnierauftakt gelang nicht wie erhofft: Haarscharf unterlag das Team Päda dem Beethoven Gymnasium mit denkbar knappen drei Punkten (37:40). Aber schon im zweiten Spiel kam man dann richtig in Fahrt. Das Team des Ernst-Moritz-Arndt Gymnasiums (EMA) unterlag unserer Mannschaft letzendlich deutlich mit 35:6. Im dritten Gruppenspiel ging es gegen die Auswahl des Clara-Schumann Gymnasiums. Auch diese Mannschaft konnte wenig gegen das geniale körperbetonte Spiel und die technischen Fähigkeiten des Päda-Teams ausrichten. Am Ende hieß es 34:27 für unsere Jungs. 

Im letzten Gruppenspiel konnte das Team-Päda den Einzug ins Halbfinale klarmachen. Es war ein stellenweise knappes Spiel gegen die Mannschaft von der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule (29:8). Letztendes zog man nach einer mehr als zufriedenstellenden Gruppenphase verdient und klar ins Halbfinale ein. Dort spielte das Päda-Team als Zweitplatzierter gegen den Gastgeber, das Hardtberg Gymnasium. Zum Kader der haushohen Favoriten zählten schließlich vier Jugend-Basketball-Bundesliga Spieler, unter anderem ein Mannschaftskollege vom überragenden Oliver, ebenfalls Nationalspieler für Deutschland. Nach der Gruppenphase stellte man ein perfekt zusammengesetztes Team auf. Mit Oliver als Spielführer und Dreh- und Angelpunkt, Ferdinand als überragenden Center mit einer beachtlichen Köpergröße von 2,05m, Abräumer und Mentalitätsmonster Emil, Spielgestalter Harsit und Erik als technisch versiertem Ruhepol hatte man in quasi allen Facetten eine Top-Mannschaft aufgestellt. Das Halbfinale verlief wie erwartet spannend. Direkt zu Beginn traf Oliver nach perfektem Dribbling gegen seinen Mannschaftskameraden seinen ersten Dreier und feierte sich zurecht. Es war ein ständiges Hin- und Her, zur Halbzeit führte das Päda nur knapp. Nach einem symbolischen Kampf auf dem Court, wobei Emil nach seinem vierten Foul vom Platz gestellt wurde, konnte man den Finaleinzug mit einem deutlichen Sieg (28:21) feiern. Und dann war es soweit… Finale, Endspiel… Es ging um den Einzug in die nächste Runde: NRW Meisterschaft. Wie schon im ersten Spiel traf man erneut auf die Mannschaft des Beethoven Gymnasiums, die ein ebenso starkes Turnier ohne Niederlage gespielt hatte. Spannung pur. Alles wie gehabt. Die Starting Five bestehend aus Oliver, Emil, Ferdinand, Harsit und Erik brillierte. Gerade Emil und Ferdinand, die kaum etwas mit Basketball zu tun gehabt hatten, konnten beide mit ihrer physischen Präsenz und ihrem körperbetonten Spiel Strippen ziehen und Zeichen setzen. Auffällig waren vor allem immer wieder essenzielle Offensiv-Rebounds durch Emil, die auch bei Außenstehenden für Aufsehen sorgten. Wie schon in der ersten Partie, wo man mit knappen drei Punkten dem Gegner unterlag, sollte auch dieses Spiel eine Zitterpartie werden. Zur Halbzeit lag das Team Päda nur denkbar knapp vorn. Immer wieder waren es die Motivationsreden und Ansprachen von Spielern wie Oliver und Harsit und die taktischen Kniffe der Coaches, die unsere Mannschaft immer weiter aufspielen ließen. Letzendlich bewies unsere Mannschaft Moral und zeigte Nerven. Immer wieder rückte der eindeutig beste Spieler des Turniers, Oliver, mit seinen eiskalt-verwandelten Freiwürfen in den Fokus. Allen fiel ein Stein vom Herzen, als der Schlusspfiff ertönte, alle Dämme brachen - Platzsturm… Mit diesem letzten, alles entscheidenden Sieg machte man die Pleite aus dem ersten Spiel vergessen. Gleichzeitig bedeutet der Erfolg als Stadtmeister von Bonn den Einzug in die nächste Runde, die NRW-Meisterschaft, wo das Päda sich bundesland-übergreifend mit den besten Teams aus den jeweiligen Städten messen wird. Alle Teilnehmenden bekamen Spielzeit und es war ein toller, historischer Tag für alle Anwesenden! 

Spielbericht: Sven Mauss (10b)


Musische Fahrt nach Xanten 09.-12.11.2025

Am Sonntag ging es los: die zwei Reisebusse sollten eigentlich um 12 Uhr starten – mit etwas Verspätung machten wir uns auf die etwa zweistündige Fahrt nach Xanten. Dort angekommen hatten wir eine halbe Stunde, in der wir unsere Betten beziehen und auspacken sollten, was ziemlich sportlich war. Dann begann auch schon die erste Probe. Die Band hat noch ein paar Sachen aus dem Bus entladen und hatte anschließend ebenfalls Probe.

Unsere erste Mahlzeit war das Abendessen um 18 Uhr. Frühstück gab es immer um 7:30 Uhr, Mittagessen um 12 Uhr. Das Essen war lecker – einmal gab es Nudeln mit Tomatensoße, ein anderes Mal Spätzle mit Frikadelle (für Vegetarier natürlich Alternativen), für jeden war etwas dabei. Nach dem Abendessen folgte die nächste Probe schon direkt um 19 Uhr. Nachtruhe für die Unterstufe war um 21 Uhr, für die Mittelstufe um 21.30 Uhr und um 22 Uhr auch für die Oberstufe.  Jeden Abend kontrollierten die Lehrer, ob alle in ihren Zimmern waren. Auch jeden Morgen kamen die Lehrer so gegen 7 Uhr mit lauter, klassischer Musik und hämmerten gegen unsere Türen. Das sorgte allerdings auch bei anderen Gästen für etwas Unmut.

Nach dem Frühstück gab es um 9 Uhr die erste Probe. Jeden Tag hing ein Plan mit den Zeiten an den Proberäumen. Viele Leute sind in mehreren Ensembles, was berücksichtigt wurde, manchmal für sie aber auch etwas stressig war. Das Orchester wechselte zwischen Tutti-Proben mit dem kompletten Orchester und Registerproben, bei denen Bläser und Streicher getrennt übten. Oder wir hatten Stimmproben, da waren die Gruppen noch kleiner aufgeteilt und in der kompletten Jugendherberge vom oberen Flur bis in den Keller verteilt. Auch der Chor hat sich aufgeteilt in Sopran, Mittelstimme und Alt. Die Band blieb dagegen zusammen und übte an deren Weihnachtstücken. Währenddessen hat sich die Theater-AG in ihrem Proberaum versteckt und fleißig an ihrem Theaterstück zum Thema ,,Märchen“ gearbeitet, welche sie in die heutige Zeit versetzten. Dazu werden wir im Februar, wenn das Theaterstück aufgeführt wird, mehr erfahren.

In unserer Freizeit gab es eine Auswahl von verschiedenen Aktivitäten. Man konnte beispielsweise zu Frau Rheindorf in die Bastelstube gehen oder man ging mit Frau Klein auf den Fußballplatz und spielte Fußball. Es gab aber auch Tischtennis, Basketball und zwei Volleyballfelder, die genutzt werden konnten. Am Abend haben einige von uns den Film Shrek angeschaut.

Am Dienstag ging es weiter mit den Proben. An diesem Abend sollte auch der bunte Abend mit dem Talentwettbewerb stattfinden. Auf zwei Listen konnten wir uns einerseits für den Wettbewerb einschreiben und andererseits Liedwünsche für die Party abgeben. Auch die Gruppe, die am Vormittag noch Richtung Stadt spaziert war, war nach ca. einer Stunde wieder pünktlich für die Chorprobe um 14 Uhr zurück. Nach dem Abendessen hat das Orchester schon mal die Notenständer zusammengepackt und ein bisschen für den bunten Abend aufgebaut. Um 19 Uhr ging’s los. Es war der 11.11. - Karneval!!! Manche hatten sich sogar verkleidet. Zuerst hat das Orchester ein Stück vorgespielt, anschließend hat der Chor gesungen und zum Schluss kam die Band. Nachdem alle etwas vorgeführt haben, ging es mit dem Talentwettbewerb weiter. Die einen spielten etwas auf ihren Instrumenten, andere machten Comedy. Und dann ging die Party los. Zuerst liefen natürlich einige Karnevalslieder - das Abschlusslied war wie immer der traditionelle  Song ,,Tommy“ - auch wenn dieses Jahr keine Abiturienten dabei waren. Um 22 Uhr war dann schon Nachtruhe und alle mussten im Bett liegen, da wir am nächsten Tag um 9 Uhr fertig aufgeräumt und mit Gepäck bereit stehen mussten. Der Plan war, dass wir mit den Bussen um 10 Uhr losfuhren… Während wir warteten, gab es ein offenes Singen mit Frau Thomas. Zum Schluss hat der Chor noch spontan den Mitarbeitern der Jugendherberge ein Stück mit einstudierten Klatschrhythmen vorgeführt, was sehr gut ankam. Um 10:45 Uhr traten wir schließlich den Rückweg zum Päda an.

Bericht: Louise Kohnen (Klasse 8)


Ehemalige PÄDA Schülerin Lara Werth (Abitur 2013) erhält Förderpreis der Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf

Als besondere Form der Anerkennung für herausragende künstlerische Tätigkeit in Düsseldorf hat die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf in diesem Jahr zum vierten Mal einen Förderpreis in Höhe von 6.000 Euro im Bereich Bildende Kunst ausgelobt.

Der Preis würdigt Künstlerinnen und Künstler, die herausragende Projekte in Düsseldorf konzipieren. Dabei stehen die kulturelle Bedeutung für die Stadt Düsseldorf, die künstlerische Qualität sowie die Innovation der Projektarbeit und des künstlerischen Schaffens im Vordergrund. Der Förderpreis wird sowohl für eine einzige künstlerische Leistung als auch für die bisherige Gesamtleistung einer kunstschaffenden Person verliehen, deren weitere Entwicklung eine Förderung verdient.

Den diesjährigen Preis hat die Künstlerin Lara Werth erhalten. Lara hat im Jahr 2013 am PÄDA ihr Abitur abgelegt und ist mittlerweile als Künstlerin und professionelle Kampfsportlerin tätig. Sie lebt derzeit in Paris und kann sich dort mit dem Stipendium „Cité International des Arts“ der Stadt Paris ganz ihrem künstlerischen Schaffen widmen.


PÄDA-Basketballer bei den Bonner Stadtmeisterschaften

Vergangenen Dienstagmorgen trafen sich die PÄDA-Basketballer der U14 an der altehrwürdigen Hardtberghalle zur diesjährigen Stadtmeisterschaft.

Im Eröffnungsspiel ging es direkt gegen die starke Heimmannschaft des Hardtberg-Gymnasiums. In einer intensiven und schnellen ersten Halbzeit konnte insbesondere über Distanzwürfe eine knappe Führung gehalten werden, weswegen das PÄDA kurz vor dem Halbzeitpfiff mit 18:15 führte. Aufgrund des intensiven Spiels hatten die PÄDA-Basketballer früh mit Foulproblemen zu kämpfen und mussten kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit einen ausgefoulten Spieler hinnehmen. Das dünn besetzte PÄDA-Team konnte daraufhin nicht mehr wechseln, was sich bei zunehmender Spieldauer insbesondere bei der körperlich anstrengenden Reboundarbeit widerspiegelte. Das Hardtberg-Gymnasium wusste dies zu nutzen und setzte sich bis zum Spielende kontinuierlich bis zum Endergebnis von 25:34 ab.

Im zweiten Spiel stand man der sehr großgewachsenen Mannschaft des Kardinal-Frings-Gymnasiums gegenüber. Nach einem schleppenden Start, nahm das Coaching-Team des PÄDA eine Auszeit und stellte ihr Team neu ein. Dies zeigte umgehend Wirkung; insbesondere im kämpferischen Bereich zeigte sich das Team wie ausgewechselt und konnte trotz der körperlichen Nachteile einige Rebounds mehr holen. Dennoch mussten sich die PÄDA-Basketballer nach einer aufopferungsvollen zweiten Hälfte mit 25:39 geschlagen geben.

Im abschließenden Spiel um Platz fünf ging es gegen die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule. Von Beginn an war das PÄDA-Team hellwach und war sowohl im Drive zum Korb als auch mit ihren Distanzwürfen sehr effizient. So wurde im letzten Spiel eine mannschaftlich geschlossene Leistung gezeigt, die mit einem 24:12-Sieg belohnt wurde und zum fünften Platz führte.

Ein ganz besonderer Dank gebührt dem Coaching-Team, bestehend aus einer Schülerin und drei Schülern der Jahrgangsstufe 10, die sowohl im Umgang mit ihren Spielern als auch mit ihrem Basketball-Fachwissen glänzten und das PÄDA-Team souverän durch den Turniertag begleiteten. Weiter so!


Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Am 28.11.2025 war es wieder soweit: Das Finale des Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen an der Otto-Kühne-Schule fand statt.

Nach den spannenden Klassenentscheiden traten dieses Mal die Klassensieger Sol Thees (6a), Julius Sommer (6b) und Luisa Jacob (6c) im MIZE gegeneinander an. Unterstützt wurden sie dabei von zahlreichen Mitschülerinnen und Mitschülern aus ihren Klassen, die zusammen mit der Jury ein aufmerksames Publikum bildeten und ihnen gespannt zuhörten.

Die 3 Finalisten trugen ihre Texte, die sie zu Hause fleißig geübt hatten, mit großem Einsatz vor und so wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer in verschiedene Welten entführt. Jeder Teilnehmende hatte drei Minuten Zeit, um sein Können unter Beweis zu stellen. Die Jury bewertete die ausgewählte Textstelle, die Lesetechnik sowie die Interpretation.

Nach einem ersten großen Applaus nach Runde 1 mussten die SchülerInnen in Runde 2 eine Passage aus einem für sie fremden Text vortragen. Ausgesucht wurde ein Ausschnitt aus „Wolf“ von Sasa Stanisic. Diese Aufgabe war eine große Herausforderung, da sie nur wenig Zeit hatten, um sich in den sprachlich anspruchsvollen Text einzulesen. Aber auch diese Hürde wurde gekonnt gemeistert.

Nach einer kurzen Beratung der Jury verkündete Frau Petry den diesjährigen Schulsieger: Julius Sommer aus der 6b! Mit seinem fesselnden Vortag aus „Wunder“ von Raquel J. Palacio und seiner souveränen Darbietung des Fremdtextes konnte er die Jury voll und ganz überzeugen.

Wir gratulieren Julius sehr. Er wird unsere Schule beim Stadtentscheid im Februar 2026 in Bonn vertreten. Wir drücken ihm hierfür fest die Daumen!

Sabrina Petry


Mathenacht – Oder: Warum kommen Schülerinnen und Schüler an einem Freitagabend freiwillig in die Schule?

Am Freitag, 21.11., fand am PÄDA die Mathenacht statt. Von 19 bis 24 Uhr stand der Neubau allen Mathebegeisterten offen, um in Teams Knobelaufgaben in unterschiedlichsten Schwierigkeitsstufen zu lösen. Für eine Stärkung zuwischendurch gab es wieder Pizza und Kuchen, für den glücklicherweise wieder der Ehemaligenverein VeSdeP gesorgt hat. Das war auch nötig, denn die letzten Rechenbegeisterten mussten um Mitternacht von den betreuenden Lehrern „rausgeworfen“ werden, sonst hätten sie wahrscheinlich noch bis in die Morgenstunden durchgehalten.

Aber was motiviert so viele Schülerinnen und Schüler, sich freiwillig einen ganzen Abend lang mit Mathematik zu beschäftigen? Hier ein paar O-Töne:

"Endlich mal Aufgaben lösen, für die im Unterricht keine Zeit ist“ oder „Mathe macht in der Gruppe einfach viel mehr Spaß.“ Aber auch: „Ich bereite mich auf die Mathe-Olympiade vor, deswegen bin ich auch hier dabei.“

„Was soll ich machen, bin halt im Mathe-LK“, äußerte ein Schüler kurz und knapp. In der Oberstufe ging es vor allem um die fachliche Herausforderung. Unterstützt wurden die Teams aus der EF und Q1 auch durch Gäste von anderen Bonner Gymnasien, die bei der Lösung der hier deutlich komplexeren Aufgaben sicherlich höchst willkommen waren.

Ein herzlicher Dank für die Organisation geht an die Fachschaft Mathematik und den VeSdeP.


Klasse 6a zu Besuch beim Neandertaler

Anfang November unternahm die Klasse 6a gemeinsam mit ihrer Geschichtslehrerin Clara Pack eine Exkursion ins Bonner LVR-Museum und besuchte die Führung "Geheimnis Neandertaler". Dabei erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel Interessantes über die Lebensumstände und die Eigenschaften des Neandertalers.


Profi-Musiker der Klassischen Philharmonie am Päda

In der letzten Oktoberwoche hatten wir als Schule die Ehre, ein Profi-Orchester zu Gast zu haben: Die Klassische Philharmonie Bonn nutzte unsere Aula für ihre Endproben für ihr Konzertprogramm "Komponiert für die Ewigkeit" und wir konnten immer wieder in den Pausen die herrlichen Klänge von Mozart, Beethoven und Mendelssohn genießen.

Wer mehr über dieses hervorragende Ensemble erfahren möchte: https://klassische-philharmonie-bonn.de/


Ein Abend voller Balladen – Oliver Steller in der Otto-Kühne-Schule

Am 8. November 2025 verwandelte sich die Aula der Otto-Kühne-Schule in Godesberg in einen Ort der Poesie und Musik. Der ehemalige PÄDA-Schüler Oliver Steller, von Hause aus Musiker, Rezitator und Fotograf, präsentierte sein neues Soloprogramm „Das Gedicht Plus“. Mit unverwechselbarem Plauderton sprach und sang er Balladen, die seit Jahrhunderten die großen Themen des Lebens verhandeln: Liebe, Tod, Natur und die gesellschaftlichen Umbrüche ihrer Zeit.

Neben der literarischen Vielfalt war es auch ein schulisches Ereignis: Oliver Steller traf seine ehemalige Klassenlehrerin Frau Weikardt wieder, ebenso einige Kolleginnen und Kollegen, die ihn einst unterrichtet hatten. Diese Begegnungen verliehen dem Abend eine besondere, familiäre Atmosphäre.

Die Oberstufe Q1 sorgte mit Getränken und Knabbereien für das leibliche Wohl der Gäste, während die Veranstaltung durch die Unterstützung von GdF und VeSdeP ermöglicht wurde. Beide Förderer denken bereits darüber nach, Oliver Steller für einen Workshop mit einem Deutsch-Leistungskurs erneut einzuladen – ein Zeichen dafür, wie inspirierend sein Auftritt wahrgenommen wurde.


Jobst Schulze-Büttger zu Besuch am PÄDA

Am 04. November war Jobst Schulze-Büttger, der jüngste Sohn von Georg Schulze-Büttger, einem Mitglied der militärischen Widerstandsgruppe vom 20. Juli 1944, am PÄDA zu Besuch. Er erzählte uns vom Leben seines Vaters, der während der NS-Zeit lebte und sich gegen das nationalsozialistische Regime stellte. Georg Schulze-Büttger stand in Kontakt mit Personen, die am 20. Juli 1944 am geplanten Attentat auf Hitler beteiligt waren. Dieses Attentat sollte den Krieg beenden und den Nationalsozialismus endgültig stoppen. Wegen seiner Unterstützung des Widerstands wurde Georg Schulze-Büttger verhaftet und am 13. Oktober 1944 in der Hinrichtungsanstalt Berlin-Plötzensee zum Tode verurteilt und hingerichtet. 

Jobst Schulze-Büttger berichtete, dass er seinen Vater kaum kannte, da er erst ein Jahr alt war, als dieser hingerichtet wurde. Nach der Hinrichtung floh er gemeinsam mit seiner Mutter, seinem Bruder und seiner Schwester nach Heidelberg, wo seine Schwester jedoch an Scharlach starb. Seine Kindheit war nicht einfach, da der Name Schulze-Büttger vielen Menschen bekannt war und niemand mit einem sogenannten „Vaterlandsverräter“ in Verbindung gebracht werden wollte. Er erzählte jedoch auch, dass es ihn früher kaum interessierte, wenn ihm Leute aus dem Weg gingen. 

Trotz dieser schwierigen Erfahrungen bewundert Jobst Schulze-Büttger den Mut seines Vaters bis heute. Er berichtete, dass ihm die Geschichte seines Vaters gezeigt habe, wie wichtig es sei, für seine Überzeugungen einzustehen und Widerstand zu leisten. Heute versucht er, diese Werte zum Beispiel durch Gespräche mit Schülerinnen und Schülern weiterzugeben. Der Besuch hat uns sehr berührt und nochmal gezeigt, dass man auch in Situationen, in denen die Mehrheit eine andere Meinung hat, für das Richtige kämpfen sollte, selbst dann, wenn andere einen wegen seiner Meinung verurteilen.

(Thalisa Masoli und Tara Mahdavi, 10a )


Exkursion der Naturwissenschafts-Kurse in das Universitätsklinikum Bonn

Am 6. November 2025 unternahmen die beiden Naturwissenschafts-Differenzierungskurse von Frau Groß und Frau Kranz eine Exkursion zum Universitätsklinikum Bonn, um mehr über das Fachgebiet der Pathologie zu erfahren.

40 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Exkursion teil. Vor Ort wurden wir von Prof. Dr. Kristiansen und seinen Assistenten herzlich empfangen. In einem kleinen Hörsaal erhielten wir zunächst interessante Einblicke in das Berufsfeld des Pathologen. Prof. Kristiansen erläuterte außerdem, wie sich die Disziplin der Pathologie im Zuge der Digitalisierung verändert hat und wie der Einsatz von künstlicher Intelligenz helfen kann, Zeit zu sparen und Prozesse zu verbessern. Anschließend durften wir selbst in die Rolle von Studierenden schlüpfen: Wir betrachteten drei Präparate zu verschiedenen menschlichen Krankheiten – Appendizitis, Mandelentzündung und Darmkrebs – unter dem Mikroskop und fertigten dazu Zeichnungen an. Dabei erklärten uns Prof. Kristiansen und sein Team, was auf den mikroskopischen Bildern zu erkennen war.

Die Exkursion hat allen Schülerinnen und Schülern sehr gut gefallen und ist auch für die kommenden NW-Kurse wärmstens zu empfehlen.

Text: Daniel Hoffmann (Klasse 9c), Fr. Kranz


Gruselleseabend der Bücherei AG

Am 30.10.2025 veranstaltete die Bücherei-AG einen Gruselabend für Fünftklässler*innen. Per Anmeldung konnten auch Kinder, die nicht in der AG waren, dabei sein. Der Eintritt kostete 1€. Es gab eine Kostümpflicht und so ist man in der Bücherei so manch schrecklichen Gruselgestalten über den Weg gelaufen. Es wurden viele schaurige Bücher von Kindern der Bücherei-AG vorgelesen und auch ein paar Gruselgeschichten erzählt. Während den Lesungen durften es sich die Kinder auf den Sofas und den Sitzsäcken in der Bücherei gemütlich machen. Natürlich gab es auch ein blutrünstiges Buffet, mit Spinnen, blutigen Fingern, Geistern, Erde, verschmutztem Wasser, unheimlichem Pudding und vielem mehr!

Aber damit die Fünftklässler*Innen auch wirklich den gruseligsten Abend ihres Lebens erleben konnten, haben sich die AG-Kinder etwas Besonderes ausgedacht: Sie haben für die Gäste eine Rätseltour durch das dunkle Päda geplant. Doch die Gäste waren nicht alleine! Dunkle Gestalten waren in den Räumen und Fluren zu finden. Und es hat geklappt! Viele Kinder haben sich kreischend erschreckt. Doch nach dem ersten Schreck war klar: es waren verkleidete AG-Kinder, die sich in den Fluren versteckt hatten, um die Gäste zu erschrecken.

Zum Schluss aß man noch etwas und dann gingen alle nach und nach glücklich nach Hause.

Für die Bücherei-AG: Katharina Goldmann (5b)


Lesefestival Käpt’n Book: Klasse 7b besucht Lesung von Autorin Annika Scheffel

Die Klasse 7b besuchte am 4. November eine Lesung im Rahmen des Lesefestivals „Käpt’n Book“. Im Kurpark lauschten sie Annika Scheffel, die aus ihrem 2025 erschienenen Roman „Wanda“ las.

In „Wanda“ geht es um ein verwaistes Mädchen, das aus ihrer Pflegefamilie abgehauen ist. Nun versteckt sie sich in einem abgewinkelten Raum im Brandenburger Tor. Zu dieser Zeit ist allerdings eine alte Bärin aus ihrem Gehege ausgebrochen und läuft nun frei durch die Straßen von Berlin, was unter den Leuten für Angst und Schrecken sorgt. Für Wanda und ihrem Freund Sami ist es eine gute Chance, ihrem alten, furchtbaren Leben zu entfliehen, denn die Leute, die den freilaufenden Bären als erstes finden und die örtliche Polizei kontaktieren, werden feierlich belohnt.

Als Annika Scheffel ihre spannende Lesung beendet hatte, gab es noch Zeit für eine kleine Fragerunde. Zuletzt hat sie sich noch Zeit genommen, ein Exemplar von „Wanda“ für die Päda-Schülerbücherei zu signieren sowie ein Abschlussfoto zu machen.


Exkursion der Kunstkurse der Q1 ins Folkwang Museum nach Essen

Am Dienstag, dem 28. Oktober 2025, fuhren die Kunstkurse der Q1 nach Essen, um das Museum Folkwang zu besuchen. Unser Hauptziel war die Ausstellung des südafrikanischen Künstlers William Kentridge mit dem Titel „Listen to the Echo“, die aktuell auch Teil des Abiturkanons ist.

Anreise und erster Eindruck

Wir trafen uns früh morgens um 7:30 Uhr am Bahnhof Bad Godesberg und machten uns mit dem Zug auf den Weg nach Essen. Nach einer knapp zweistündigen Fahrt und einem kurzen Fußweg erreichten wir das Museum. Schon die moderne Architektur und die offene Atmosphäre machten einen beeindruckenden ersten Eindruck.

Bevor unsere Führung begann, hatten wir Zeit, uns selbstständig im Museum umzusehen. Dabei konnten wir verschiedene aktuelle Ausstellungen entdecken – von klassischen Gemälden über großformatige Wandteppiche bis hin zu dreidimensionalen Kunstwerken und Figuren. Besonders spannend war, wie unterschiedlich die Werke in Stil, Material und Ausdruck waren.

Die Ausstellung „William Kentridge – Listen to the Echo“

Um 12:30 Uhr begann dann unsere Führung durch die Kentridge-Ausstellung, die etwa eine Stunde dauerte. Der Künstler ist bekannt für seine Animationsfilme, die aus immer wieder überarbeiteten Kohlezeichnungen entstehen. Durch dieses ständige Verändern und Fotografieren schafft er bewegte Bilder, in denen Spuren von Zeit und Erinnerung sichtbar bleiben.

Inhaltlich beschäftigt sich Kentridge mit der Geschichte und Gegenwart Südafrikas, insbesondere mit Themen wie Kolonialismus, Rassentrennung und sozialer Ungleichheit. Trotzdem wirken seine Arbeiten nie rein politisch, sondern oft auch poetisch und menschlich. Besonders beeindruckend war, wie Bild, Ton und Bewegung zu einem Gesamterlebnis verschmolzen – manche Installationen waren fast filmisch und gleichzeitig sehr persönlich, was vor allem durch die Einbeziehung durch sein nahes Umfeld, wie seine Partnerin oder seine Katze deutlich wird.

Gesamteindruck

Die Ausstellung war insgesamt sehr eindrucksvoll und zum Nachdenken anregend. Viele von uns waren überrascht, wie tiefgründig und emotional Kentridges Kunst wirkt. Seine Mischung aus Zeichnung, Musik, Bewegung und Geschichte hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Nach der Führung machten wir uns wieder auf den Rückweg – etwas müde, aber mit vielen neuen Eindrücken. Der Tag im Museum Folkwang war nicht nur lehrreich, sondern auch inspirierend, weil wir Kunst auf ganz unterschiedliche und lebendige Weise erleben konnten.

Bericht: Charline Cachet (Q1)


12. offener Skibasar - nachhaltig, günstig und für einen guten Zweck

Am Samstag, 29.11., findet von 11.00 bis 12.30 Uhr wieder der offene Ski-Basar in der Pausenhalle des PÄDA statt.

Wen Sie noch Skiausrüstung für den nächsten Winterurlaub brauchen oder ihr Kind für die Skifahrt im Jahrgang 9 ausrüsten möchten, können Sie zwischen 11.00 und 12.30 Uhr bei Kaffee und Kuchen in der Pausenhalle in Ruhe stöbern und aus einem großen Angebot guter gebrauchter Skiausrüstung auswählen.

Als Verkäufer können Sie gebrauchte Ski- und Snowboardausrüstung und Winterbekleidung zwischen 9.30 und 10.30 Uhr vorbeibringen. Es wird dann zusammen mit den Organisatoren ein Verkaufspreis festgelegt. Zwischen 12.30 und 13:30 können Sie ihren Erlös und die nicht verkauften Artikel wieder abholen.

25% der Erlöse kommen dem Förderverein der Otto-Kühne-Schule zugute.


Monster im Kunstraum 

Am 29.10 lud die SV zur alljährlichen Halloweenparty ein.

Die 5., 6. und 7. Klassen feierten bei gruseliger Musik. Es gab Spiele, Karaoke und einen Kostümwettbewerb.


Impressionen von unserem Tag der offenen Tür am 20. September 2025


Cambridge Flyers

Am Mittwoch, 17.9.,  wurden besonders gute SchülerInnen im Fach Englisch geehrte.

Diese hatten letztes Schuljahr, in der 6. Klasse, an der Cambridge Flyers Prüfung teilgenommen.

Die Ergebnisse waren hervorragend!


Programm am Tag der offennen Tür - Samstag, 20. September

9:00 Begrüßung durch die Schulleitung und Informationen der Unterstufenleitung (Aula)

9:00 Schnupperchorprobe (Musik A)

9:30 Cupsong lernen (Musik B)

9:45 Theaterworkshop (Gymnastikhalle)

10:00 Tonwerken (Tonwerkstatt)

11:00 Begrüßung durch die Schulleitung und Informationen der Unterstufenleitung (Aula)

11:00 Schnupperchorprobe (Musik A)

11:30 Tonwerken (Tonwerkstatt)

11:30 Theaterworkshop (Gymnastikhalle)

11:30 Cupsong lernen (Musik B)

9:00 bis 12:00 Schulführungen und weitere Informationen rund um das PÄDA.


Willkommen am PÄDA – drei neue fünfte Klassen

Gespannt und erwartungsvoll versammelten sich gut 90 neue PÄDA-Schülerinnen und Schüler am Donnerstag, 28. August, in der festlich geschmückten Aula.

Nach der feierlichen Begrüßung durch Schulleiterin Laura Hannemann und Schulträger Klaus Otto Kühne wurden sie von ihren neunen Klassenlehrern in Empfang genommen. Ein musikalisches Programm und die persönliche Begrüßung durch die Vorgängerstufe rundeten den Einschulungstag ab

In ihrer ersten Woche haben sie anschließend viel Zeit mit ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern verbracht und mit ihren Patinnen und Paten aus den neunten Klassen die Schule erkundet.

Wir wünschen euch, dass ihr rasch heimisch werdet, viele Freundschaften schließt und zu starken Klassengemeinschaften zusammenwachst.

Herzlich willkommen!

© 2026 ǀ Otto-Kühne-Schule Godesberg GmbH

Wir nutzen Matomo zur Erfassung und Analyse verschiedener statistischer Daten. Die Speicherung erfolgt immer anonym. Derzeit ist die Matomo Analyse aktiviert.Matomo deaktivierenNachricht verbergen