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Die Schulträgerfamilie

Schulträger der Otto-Kühne-Schule Godesberg ist die Otto-Kühne-Schule Godesberg GmbH, die sich im Besitz der Audax Verwaltung GmbH befindet. Deren Gesellschafter sind ausschließlich Nachkommen von Prof. Otto Kühne (1859-1942), der die Schule im Jahr 1887 vom ursprünglichen Gründer übernahm und als Internatsschule aufbaute.

Aktuell sind vier Mitglieder der Familie Kühne aktiv in der Schule tätig. Gemeinsam mit einem externen Geschäftsführer wird zur Zeit der Übergang der Trägerschaft von der 4. in die 5. Generation umgesetzt.

Leistungskurs: Unternehmen. Der Podcast über das Familienunternehmen Schule

Amelie Kühne, studierte Wirtschaftspsychologin, hat sich entschieden den Großkonzern zu verlassen, um das eigene Familienunternehmen, die Otto-Kühne-Schule in Bonn, in fünfter Generation weiterzuführen. Sie nimmt euch mit in ihren Lernprozess, für den sie abwechselnd ihre Onkel, sowie die Geschäftsführung löchert. Dabei gibt es Einblicke in Führung, Finanzierung und Zukunft einer Ersatzschule in Familienhand. Und vor allem geht es um eins: Wie schaffen sie es, eine gesellschaftliche Institution zu sein (und zu bleiben), während wir im Kern ähnlich wie jedes Wirtschaftsunternehmen funktionieren?

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Der Schulträger stellt sich vor

In diesem Video stellt sich der Schulträger kurz vor. Das Video startet mit einem Klick auf das Fenster.

Die Geschichte des Schulträgers

Das PÄDA kann auf mehr als 145 Jahre Tradition zurückblicken, immer entscheidend geprägt von der Familie Kühne, welche die Werte des Gründers Prof. Otto Kühne kontinuierlich verkörpert und in zeitgemäßer Form in den Schulbetrieb einbringt.

Wie es begann

Pfarrer Julius Axenfeld gründete 1883 mit vier Schülern das so genannte „Evangelische Pädagogium“. Vier Jahre später gewann er Prof. Otto Kühne (1859-1942) als Mitarbeiter. Kühnes Bedenken, den sicheren Staatsdienst aufzugeben, wischte Axenfeld mit leichter Hand hinweg: „Sehen Sie,“ sagte er, „das ist die Feigheit der deutschen Gelehrten; auf ihrer Stube sitzen sie und schreiben ihre Ideale in die Kladde, klappen das Buch dann zu und meinen, nun hätten sie Ideale gehabt. Aber für Ideale einzutreten, wagt niemand.“

Prof. Otto Kühne hatte ganz eigene, für seine Zeit innovative Vorstellungen von einer Internatsschule. Eine Art „Pädagogische Provinz“, eine Anzahl von Familienhäusern mit jeweils kleinen Schülergruppen statt großer Unterkünfte mit Schlafsälen und großen Speiseräumen. Persönliche Erziehung, Fürsorge für den Einzelnen, familienähnliches Zusammenleben von älteren und jüngeren Schülern unter der Obhut von Lehrern, „Hauseltern“ mit ihren Familien für jedes Haus, für alle Häuser aber eine gemeinsame, leistungsfähige Schule mit einem motivierten großen Lehrerkollegium: Das waren seine Idealvorstellungen. Unter solchen Voraussetzungen könnten auch durch widrige Umstände im Elternhaus benachteiligte Schüler ihren Weg zum Erfolg finden. Schule und Internat müssten jedoch durch einen gemeinsamen Träger vereint sein.

1887 übernahm Otto Kühne die Internatsschule auf eigene Rechnung. Bis 1897 stieg die Schülerzahl auf 224, im Winter 1906 betrug sie 450, mit entsprechender Zahl von Internatshäusern. 1893 begegnete er der zunehmenden Raumnot mit dem Bau eines kleinen Schulhauses. 1896 wurde seine Schule staatlich anerkannt, also mit allen Rechten ausgestattet. 1901 wurde das „Große Schulhaus“ eingeweiht, das inzwischen mit der Denkmalschutzplakette ausgezeichnet worden ist. 1922 erhielt die Schule das Recht, die Abiturprüfung im eigenen Hause abzuhalten. Seither ist sie Vollgymnasium.

1983 feierten Internat und Schule das hundertjährige Jubiläum des PÄDA. In der Nachfolge des 1942 verstorbenen Gründers haben sein Sohn, seine Enkel, Urenkel und inzwischen auch Ururenkel in enger Gemeinschaft mit loyalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Gründungsgedanken und pädagogischen Leitlinien Otto Kühnes lebendig gehalten.

Es soll auch in Zukunft bei dem traditionellen Leitgedanken am PÄDA in Godesberg bleiben: Lex suprema salus liberorum, d.h. oberster Grundsatz unserer Erziehungsarbeit ist, unser Tun und Handeln nach bestem Wissen und Können auf die Förderung unserer Schülerinnen und Schüler auszurichten.

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